Radsport National
Rominger bringt Klöden bei T-Mobile ins Gespräch

Manager Tony Rominger sorgt sich nicht um die Zukunft seines Schützlings Andreas Klöden und kann sich für die kommende Saison auch eine Rückkehr zu T-Mobile durchaus vorstellen.

Ohne große Sorgen spricht Manager Tony Rominger über die Zukunft seines Schützlings Andreas Klöden und kann sich sogar eine Rückkehr zum T-Mobile-Team in der kommenden Radsaison vorstellen. "Andreas findet immer einen Platz. Jede Mannschaft, die gut strukturiert ist, ist für ihn eine Option. Da gehört natürlich auch T-Mobile dazu", sagte der frühere Tour-Zweite dem sid: "Derzeit gibt es allerdings keinen Kontakt zu T-Mobile."

Inwieweit ein mögliches Interesse auf Gegenliebe stößt, ist aber eher fraglich. "Das ist momentan absolut kein Thema", sagt Telekom-Kommunikationschef Christian Frommert. Klödens genervte Haltung zum Thema Doping scheint doch nur schwer vereinbar mit dem resoluten Kampf für einen sauberen Sport des Bonner Rennstalls.

Rominger: "Wechsel zu Astana war falsch"

Nach den Doping-Skandalen im Astana-Team will Rominger aber zunächst abwarten, wie es mit dem Team weitergeht. "Wir warten erstmal die Entscheidung von Astana ab, bevor wir mit der Suche beginnen", sagte er. Der Vertrag von Klöden läuft bei Astana noch ein Jahr. Die Zukunft des kasachischen Teams ist insbesondere nach den positiven Dopingproben der Stars Alexander Winokurow und Andrej Kaschetschkin mehr als fraglich.

Im Nachhinein bezeichnet Rominger den Wechsel von Klöden zu Astana als falsche Entscheidung. "Wenn man die Entwicklung betrachtet, war es ein Fehler zu Astana zu gehen. Er hätte wohl doch besser das Angebot von T-Mobile angenommen, aber im Nachhinein ist man immer schlauer."

© SID

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