Radsport Protour
Dekker siegt vor Jaksche bei Tirreno-Adriatico

Der Niederländer Thomas Dekker hat bei der Protour-Fernfahrt Tirreno-Adriatico den Gesamtsieg unter Dach und Fach gebracht. Alessandro Petacchi vom Milram-Team holte den Tagessieg auf der Schlussetappe.

Jörg Jaksche hat bei der Protour-Fernfahrt Tirreno-Adriatico den Gesamtsieg um 14 Sekunden verpasst. Der Ansbacher vom Team Liberty Seguros konnte dem Niederländer Thomas Dekker den Erfolg auf der Schlussetappe nicht mehr streitig machen. Letzter Tagesssieger an der Spitze eines im Schlussspurt perfekt funktionierenden Milram-Teams mit Erik Zabel als Edelhelfer war der Italiener Alessandro Petacchi.

"Das war vier Tage vor Mailand-San Remo mein wohl wichtigster Saisonsieg. Unser Milram-Zug hat perfekt geklappt", sagte der überlegene Spurtsieger, der seinen siebten Saisonerfolg im Finale des siebten Teilstücks über 166 km von Campli nach San Benedetto del Tronto perfekt machte. Am Ende der letzten von sieben Runden auf dem 8,2-km-Kurs im Adria-Zielort verwies Petacchi den Australier Robbie Mcewen (Lotto) auf den zweiten Platz vor dem Italiener Paride Grillo (Ceramica).

Milram-Taktik "perfekt aufgegangen"

Obwohl Zabel den Spurt für Petacchi angezogen hatte, wurde der gebürtige Berliner am Ende noch Fünfter hinter dem norwegischen Zeitfahrmeister Thor Hushovd (Credit Agricole). "Erik und Alessandro haben sich vor dem Rennen abgesprochen. Ihre Taktik ist perfekt aufgegangen", sagte Milram-Manager Gerry van Gerwen.

Den Gesamtsieg bei der 41. "Fahrt zwischen den Meeren" ließ sich Dekker nicht mehr nehmen. Der Rabobank-Profi verteidigte 14 Sekunden Vorsprung vor Jaksche erfolgreich und trug sich als dritter Niederländer nach seinem Namensvetter Erik Dekker (2002) und Joop Zoetemelk (1985) in die Siegerliste ein.

Im Schlusstag nicht mehr in Szene setzen konnten sich die Profis von T-Mobile und dem Team Gerolsteiner. "Wir hatten auf einen Tagessieg durch Rene Haselbacher gehofft. Aber er hat den Spurt zu früh angezogen. Insgesamt haben wir aber eine gute Vorstellung abgeliefert", sagte der Gerolsteiner Teamleiter Christian Henn.

T-Mobile-Sportdirektor Mario Kummer war ebenfalls zufrieden: "Wir waren ohne Sprinter hier. Für uns war das Rennen ein Formtest für die Klassiker. Den Test haben Andreas Klier, Steffen Wesemann und Sergej Iwanow bestanden. Auch Andreas Klöden hat sich gut gezeigt."

© SID

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