Radsport Protour
Nur Horner schneller als Jaksche

Auf der zweiten Etappe der Tour de Romandie hat der deutsche Radprofi Jörg Jaksche den Tagessieg nur knapp verpasst. Hinter Chris Horner (USA) kam er als Zweiter ins Ziel, Jan Ullrich kam hinter dem Hauptfeld an.

Am Ende war nur einer schneller als Jörg Jaksche. Der deutsche Radprofi vom Team Liberty Seguros musste sich auf der zweiten Etappe der Tour de Romandie nach 171 Kilometern rund um Porrentruy nur Chris Horner geschlagen geben. Der US-Amerikaner übernahm durch den Tagessieg auch die Führung in der Gesamtwertung.

Ullrich mit Problemen

Jan Ullrich hat bei seinem Saisondebüt bei der Tour de Romandie die ersten Berge hingegen nur mit Mühe bewältigt. Am Col de la Croix musste der ehemalige Sieger der Tour de France 25 Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen und kam mit einer größeren Gruppe noch hinter dem Hauptfeld als 112. ins Ziel und hatte knapp zehn Minuten Rückstand auf die Spitze.

"Mir tut alles weh außer dem Knie", sagte der Wahlschweizer vom T-Mobile-Team sichtlich erschöpft. Auf den letzten 50 Kilometern hatte Ullrich mächtig die Zähne zusammenbeißen müssen und sich bei strömendem Regen im sogenannten "Gruppetto" der Zurückgefallenen in Richtung Zielort gequält. "Ich bin froh, im Ziel zu sein. Ich war glücklich, dass "Gruppetto" gerufen wurde, ich will hier ja schließlich nur ankommen", erklärte Ullrich, der sein Saisondebüt aufgrund von Knieproblemen herausgezögert hatte.

Den Tagessieg sicherte sich der US-Amerikaner Chris Horner, der nach der entscheidenden Attacke wenige Kilometer vor dem Etappenende vier Sekunden Vorsprung auf Jörg Jaksche vom Team Liberty Seguros ins Ziel rettete und damit auch die Führung in der Gesamtwertung vom Italiener Paolo Salvodelli übernahm. Der Ansbacher Jaksche hatte zuvor ohne Erfolg versucht, den kraftvollen Antritt Horners noch zu kontern.

"Jan hat sich durchgebissen, das macht uns zuversichtlich"

"Es war ein sehr hartes Rennen mit schweren Bergen. Jan hat sich durchgebissen, das macht uns zuversichtlich" sagte der Belgier Pevenage und zeigte sich mit der Vorstellung seines Schützlings zufrieden: "Die letzten 50 Kilometer waren besonders hart. Aber es lief alles so, wie wir es geplant hatten, es ist alles gut.

Am Mittwoch war Ullrich auf der ersten längeren Etappe mit dem Hauptfeld ins Ziel gerollt. Auf dem 3,4 km langen Prolog tags zuvor hatte er den 90. Rang belegt und dabei 26 Sekunden auf Tagessieger Savoldelli verloren. Das dritte Teilstück führt am Freitag über 164,6km von Bienne zur harten Bergankunft nach Leysin, am Sonntag endet die Tour dann in Lausanne mit einem Zeitfahren über 20,4km.

© SID

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