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Sinkewitz selbstbewusst zum Klassiker

Patrik Sinkewitz will heute beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich einen erfolgreicheren Saisonabschnitt für T-Mobile einläuten. "Ich fühle mich stark genug, um aufs Podium zu fahren", so der 25-Jährige.

Das bislang wenig erfolgreiche Frühjahr des T-Mobile Team könnte heute von Patrik Sinkewitz aufpoliert werden: Der Deutschland-Tour-Gewinner von 2004 will beim 92. Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für Furore sorgen. "Ich fühle mich stark genug, um aufs Podium zu fahren", erklärte der Fuldaer, der durch zwei fünfte Plätze beim Amstel Gold Race und Fleche Wallonne in den Ardennen Selbstbewusstsein getankt hat.

262 Kilometer ohne Ruhepause

Bei der "Mutter aller Klassiker" - "La Doyenne" erlebte noch vor allen anderen Traditionsrennen bereits 1 892 ihre Premiere - ist Sinkewitz folglich der große Hoffnungsträger bei T-Mobile. Dass die 262km von Lüttich über Bastogne zurück nach Lüttich-Ans mit den zwölf Anstiegen keine Spazierfahrt werden, ist dem 25-Jährigen bewusst: "Die Berge sind länger, wenngleich nicht so steil. Und es gibt praktisch keine Ruhepause."

Neben Sinkewitz schickt T-Mobile auch Steffen Wesemann, zuletzt Zweiter beim Amstel Gold Race, und Matthias Kessler mit Ambitionen ins Rennen. Im Vorjahr hatte der Bonner Radrennstall durch den Triumph von Alexander Winokurow seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Eine ähnliche Durststrecke erfährt das Team auch in dieser Saison. T-Mobile konnte 2006 noch keinen Sieg auf europäischem Boden einfahren.

Rebellin schwer einzuschätzen

Derartige Probleme hat das Team Gerolsteiner nicht, wenngleich die Ausgangslage insbesondere bei Kapitän Davide Rebellin nicht optimal ist. Beim Fleche Wallonne musste der Sieger von 2004 wegen einer Magen-Darm-Grippe aufgeben. "Davide ist zuversichtlich und will gewinnen. Ich weiß aber nicht, wie er die Krankheit überstanden hat", meinte Teamchef Hans-Michael Holczer skeptisch.

Das Team Milram hat dagegen keine großen Hoffnungen auf den Sieg, der deutsch-italienische Rennstall konzentriert sich stattdessen mit seinem starken Sprinter-Aufgebot auf die Niedersachsen-Rundfahrt.

© SID

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