Radsport Rundfahrt: Friedensfahrt kehrt nach Zwangspause zurück

Radsport Rundfahrt
Friedensfahrt kehrt nach Zwangspause zurück

Nachdem die Friedensfahrt im vergangenen Jahr pausiert hat, findet das Radsport-Traditionsrennen 2006 wieder statt. Neu ist dabei, dass Gründungsmitglied Polen im Streckenplan nicht berücksichtigt wird.

Die Friedensfahrt ist zurück. Nach einem Jahr Pause findet das Radsport-Traditionsrennen 2006 mit wesentlichen Veränderungen wieder statt. Die 58. Auflage führt vom 13. bis 20. Mai von Linz über Tschechien nach Hannover. Erstmals fand Gründungsmitglied Polen keinen Platz im Streckenplan, dafür wird Österreich einbezogen.

Als Grund gab der tschechische Organisator Cestmir Kalas den Wunsch von VW an, das mit seiner Marke Skoda als Hauptsponsor gewonnen wurde: "Österreich ist ein wichtiger Skoda-Markt, deshalb legte der Konzern Wert darauf, das Alpenland zu berücksichtigen."

Mehrere deutsche Städte interessiert

In Deutschland hätten mehrere Städte Interesse bekundet, sagte der deutsche Organisator Thomas Barth (Gera). Die Verhandlungen dauerten noch an: "Auf alle Fälle kommt das Feld von Teplitz aus nach Sachsen, dann geht es über Sachsen-Anhalt nach Niedersachsen."

Geplant sind insgesamt acht Etappen mit rund 1 300 Kilometern. Tourdirektor wird der Schweizer Herbert Notter. Der Weltverband UCI hat die Friedensfahrt in die HC-2-Kategorie eingereiht, auf gleicher Stufe wie die Bayern-Rundfahrt. Nur die Deutschlandtour ist als Bestandteil der Protour unter den deutschen Rundfahrten höher angesiedelt.

© SID

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