Radsport Tour de France
Basso fühlt sich ungerecht behandelt

Giro-Sieger Ivan Basso glaubt an die rasche Fortsetzung seiner Karriere als Radprofi. Er sei in jedem Fall unschuldig, so der Italiener, der wegen Dopingverdachts von der Tour de France ausgeschlossen worden ist.

Unnachgiebig seine Unschuld beteuert weiterhin Giro-Sieger Ivan Basso, der wie Jan Ullrich wegen Dopingverdachts von der Tour de France ausgeschlossen worden ist. "Niemand hat mir offiziell etwas gesagt. Ich bin einfach ausgeschlossen worden. Mein Rechtsanwalt versucht gerade, das Dossier mit den Vorwürfen zu erhalten, doch niemand weiß, wo es ist. Ich bin sicher, dass es mich entlasten wird, weil ich unschuldig bin. Ich bin wie ein Dieb behandelt worden. Von nun an wird der Rechtsanwalt für mich sprechen", sagte Basso der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport.

"Jetzt will ich nur nach Hause zurückkehren. Ich will mich zurückziehen und weiterhin trainieren. Ich werde weiter fahren, weil dies mein Beruf ist", so Basso weiter, der sich von den Vorfällen aber nicht aus der Ruhe bringen lassen will: "Ich habe in meinem Leben schon Schwierigeres erlebt. Vor zwei Jahren war ich bei der Tour, obwohl ich gewusst habe, dass meine Mutter an Krebs erkrankt war. Dies ist nichts im Vergleich. Ich bin erschüttert, doch ich vertraue den Menschen, die mir nahe stehen. Ich werde meine Unschuld beweisen. Bald werde ich wieder fahren und siegen."

© SID

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