Radsport Tour de France
CSC fährt ohne Leitwolf Riis zur Tour

Ohne Teamchef Bjarne Riis fährt das CSC-Team zur am Samstag beginnenden Tour de France. Die Entscheidung gab Riis, der durch Jörg Jaksches Bekenntnisse erneut in die Dopingschlagzeilen geraten war, am Donnerstag bekannt.

Bjarne Riis verzichtet auf die diesjährige Tour de France. Der durch Jörg Jaksches Bekenntnisse erneut in die Dopingschlagzeilen geratene frühere Telekom-Profi wird sein CSC-Aufgebot nicht als Teamchef bei der am Samstag in London beginnenden "Großen Schleife" begleiten. Diese Entscheidung gab Riis am Donnerstag bekannt.

Riis, der Dopingvergehen während seiner Telekom-Zeit eingestanden hatte und daraufhin von der Tour-Organisation aus der Siegerliste gestrichen wurde, war von seinem früheren CSC-Fahrer Jaksche in dessen Dopingbeichte im Spiegel schwer belastet worden.

"Es ist eine schwierige Entscheidung gewesen"

Der Däne betonte in dem Statement am Donnerstag, dass seine Entscheidung für den Tour-Verzicht nicht auf Druck von Außen zustande gekommen sei. "Es ist eine schwierige Entscheidung gewesen, aber es war 100-prozentig meine und keine auf Druck von irgendeiner Seite. Von den Anschuldigungen fühle ich mich nicht betroffen. Es geht mir nur darum, Schaden von meinem Tour-Team fernzuhalten", erklärte Riis, in dessen Rennstall der Berliner Jens Voigt ab Samstag seine 10. Tour bestreitet.

© SID

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