Radsport Tour de France
Die Tour-Splitter vom 22. Juli

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die Tour-Splitter vom Samstag zusammengestellt. Dabei prangert Cadel Evans den dänischen Rennstall CSC für dessen Taktik auf der 18. Etappe an.

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die Tour-Splitter vom Samstag zusammengestellt.

Heimkehr: Nur wenige Stunden nach dem Finale der Tour de France stehen die T-Mobile-Profis erneut im Blickpunkt. Die Mannschaft wird am Montag um 10.30 Uhr im T-Mobile-Forum von Bonn erwartet, wo der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann die Frankreich-Expedition begrüßt. Für die Fans stehen Andreas Klöden und Co. zudem für Autogrammwünsche zur Verfügung.

VERÄRgert: Herbe Kritik übte Lotto-Kapitän Cadel Evans an der CSC-Taktik im Finale der Freitagsetappe. Der Australier monierte den "schmutzigen Trick", mit dem die dänische Mannschaft einen Keil zwischen ihren Topfahrer Carlos Sastre und dessen ärgste Rivalen getrieben hatten. Tatsächlich wurde die Gruppe um Evans und T-Mobile-Kapitän Andreas Klöden zunächst mit drei Sekunden Rückstand auf Sastre gewertet, die Rennjury korrigierte aber das Resultat im Nachhinein.

Lehrgeld: Von seinem Job als Wasserträger hat Milram-Profi Christian Knees erst einmal genug. Der Bonner trat leicht lädiert zum Zeitfahren an, nachdem er mit einem Begleitwagen kollidiert und gestürzt war. Der Tour-Neuling hatte Wasserflaschen für sich und seine Teamkollegen geholt und war auf dem Weg zurück ins Hauptfeld, als einer der Autofahrer nicht aufpasste.

Atemnot: Mit einer Bronchitis quält sich Georg Totschnig vom Team Gerolsteiner bereits seit Tagen. Der Österreicher hatte sich als Zimmerkollege bei seinem Landsmann Peter Wrolich angesteckt. Als Wrolich erkrankte, gab Totschnig die Wohngemeinschaft auf, hatte den Virus aber schon eingefangen.

Spritztour: Ein unfreiwilliges Bad nahm T-Mobile-Zeitfahrer Sergej Gontschar im Mannschaftshotel. Der Ukrainer war beim Spazieren auf der Hotelanlage mit seinem Handy beschäftigt und unbemerkt an den Rand des Swimmingpools angelangt. Der Etappensieger von Rennes machte einen Schritt zuviel und stürzte rückwärts in den Pool.

Weitsicht: Die Doppelbelastung Giro d´Italia und Tour de France will Damiano Cunego künftig nicht mehr auf sich nehmen. "Ich liebe die Tour, aber der Giro ist für einen Italiener das Größte. Im nächsten Jahr werde ich nur den Giro fahren. Aber 2008 komme ich zur Tour zurück, um mir den Gesamtsieg zu holen", sagte der Lampre-Youngster.

© SID

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