Radsport Tour de France
Die Tour-Splitter vom 6. Juni

43 Radfahrer sind mit Stürzen in die diesjährige Tour de France gestartet. Um besser versorgt zu sein, arbeitet das Team Garmin mit High-Tech-Messgeräten am Fahrrad.

Die Splitter zur 95. Auflage der Tour de France. Zusammengestellt vom Sport-Informations-Dienst (sid).

Fallsucht: Gleich 43 Stürze wurden beim Tour-Start am Samstag in der Bretagne notiert. Mit einer Handgelenkverletzung aufgeben musste aber nur der Franzose Herve Duclos-Lassalle (Cofidis). Trotz des Verdachts einer Hand-Knochenfraktur ging dagegen der letztjährige Berg-König Mauricio Soler (Kolumbien) vom Barloworld-Team am Sonntag bei der zweiten Etappe an den Start.

Geflaggt: Acht Landesmeister bekennen jeden Tag beim Etappenstart der Tour Farbe. Im Trikot des deutschen Meisters präsentiert sich der "Gerolsteiner" Fabian Wegmann, als spanischer Champ war vor seiner Fahrt ins Gelbe Trikot auch Tour-Favorit Alejandro Valverde zu erkennen. Weitere Meister sind Niki Sörensen (Dänemark), Frank Schleck (Luxemburg), Kurt-Asle Arvesen (Norwegen), Julian Dean (Neuseeland), Stijn Devilder (Belgien) und Nicolas Vogondy (Frankreich)

High-Tech: Das seit dem Tour-Start unter dem neuen Sponsornamen des GPS-Herstellers Garmin fahrende ehemalige Slipstream-Team hat seine Profis technisch erstklassig versorgt. Ein Messgerät am Fahrrad zeigt den Fahrern ihre Leistungsstärke sowie Geschwindigkeit, Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Richtungsänderungen und Höhenunterschiede an.

Rekorde I: Mit 34 ersten Plätzen und 96 Tagen im Gelben Trikot ist Eddy Merckx der erfolgreichste Tagessieger der Tour de France. 1970 und 1974 konnte der Belgier während einer Tour je acht Etappen gewinnen, das gleiche Kunststück gelang nur noch dem Franzosen Charles Pelissier 1930 und dem Belgier Freddy Maertens 1976.

Rekorde II: Die meisten Tour-Siege gehen auf das Konto des siebenmaligen Gesamtgewinners Lance Armstrong, mehr Podiumsplätze kann allerdings Raymond Poulidor aufweisen. Der Franzose stand in Paris bei 14 Tour-Stars zwischen 1962 und 1976 dreimal auf dem zweiten und fünfmal auf dem dritten Platz. Ausdauernder als Poulidor war Joop Zoetemelk. Der Niederländer fuhr die "Große Schleife" von 1970 bis 1986 16-mal bis nach Paris.

Speed: Das höchste Tempo auf einer Normaletappe fuhr Mario Cipollini. Beim Tagessieg nach 194,5km zwischen Laval und Blois wurden 1999 für den italienischen Sprintstar 50,335 km/h gestoppt. Mit dem größten Vorsprung vor den Verfolgern siegte 1976 Jose Luis Viejo. In Manousque kam der Spanier mit 22:50 Minuten Vorsprung vor dem Peloton ins Ziel.

© SID

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