Radsport Tour de France
Gericht lässt Unibet abblitzen

Das von der Tour de France ausgeschlossene Unibet-Team ist mit einer Klage gegen die Tour-Organisatoren gescheitert. Ein Gericht in Lille verurteilte den Rennstall stattdessen zur Zahlung von 10 000 Euro.

Trotz gültiger Protour-Lizenz ist der Ausschluss des Unibet-Teams rechtens. Der von der Tour de France ausgeschlossene Rennstall ist mit einer Klage gegen die Organisatoren der "Großen Schleife" gescheitert. Ein Gericht in Lille wies die Klage des belgisch-schwedischen Radrennstalls ab. Stattdessen muss Unibet im Gegenzug eine Strafanzahlung von 10 000 Euro an die ASO leisten und die Gerichtskosten übernehmen.

Die Mannschaft des Wettanbieters Unibet, bei dem der niedersächsische Radprofi Markus Eichler unter Vertrag steht, hatte der ASO des Rechtsmissbrauchs und der Diskrimminierung vorgeworfen. Das französische Recht untersagt allerdings Werbung für Wettanbieter, wodurch die ASO Recht bekam.

Der Rennstall durfte trotz gültiger Protour-Lizenz, die einen Start bei allen großen Rennen garantieren soll, zuvor schon beim Giro d'Italia nicht starten und wurde auch von den Organisatoren der Vuelta ausgeschlossen. Inzwischen erwägt Unibet den Rückzug aus dem Radsport.

© SID

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