Radsport Tour de France
Grünes Trikot geht erneut nach "Down Under"

Nach 2002 und 2004 hat sich der Australier Robbie Mcewen bei der 93. Tour de France nun zum dritten Mal das Grüne Trikot der Sprinter gesichert. Der 34-Jährige hatte das Trikot bereits seit der siebten Etappe inne.

Die Schlacht ums Grüne Trikot war eigentlich schon nach sieben Tagen entschieden. Mit dem dritten Tagessieg in Vitre nach den Erfolgen in Esch-sur-Alzette und St. Quentin zementierte Robbie Mcewen seine Führung im Gesamtklassement und gab das Grüne Trikot fortan nicht mehr ab.

Nach 2002 und 2004 holte sich das "australische Rauhbein" die Sprinter-Trophäe mit seinen Etappensiegen neun bis elf zum dritten Mal. Dabei blieb der mit Frau und Kind während der Saison im belgischen Brakel lebende Australier diesmal friedlich, die von ihm sonst stets gefürchteten "Rodeo-Attacken" im Massenpulk blieben aus.

Der 34-Jährige aus Brisbane hatte bei seiner neunten Tour allerdings auch weniger Gegenwehr als erwartet und konnte zudem vom Missgeschick der Konkurrenz profitieren. Belgiens nicht in Bestform angetretener Weltmeister Tom Boonen war ebenso kaum zu fürchten wie der in die Jahre gekommene Erik Zabel.

Dass Zabel, der das Grüne Trikot zwischen 1996 und 2001 sechsmal gewann, am Ende mit großem Abstand noch Zweiter der Punktwertung wurde, unterstreicht Mcewens leichtes Spiel. Die einzig ernsthaften Konkurrenten erreichten Paris nicht. Zuerst erwischte es Boonen, danach den schnellen Italiener Daniele Bennati, dann schied auch noch Spaniens Ex-Weltmeister Oscar Freire nach zuvor zwei Etappensiegen drei Tage vor dem Finale aus.

© SID

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