Radsport Tour de France
Internationale Zusammenarbeit im Fall Armstrong

Bei den Ermittlungen im Doping-Skandal um Lance Armstrong haben die US-Behörden eng mit italienischen Ermittlern zusammengearbeitet, das bestätigte der ermittelnde Staatsanwalt.

Im Zuge der Doping-Ermittlungen gegen Radstar Lance Armstrong haben die US-Fahnder bei ihrem Europa-Besuch Informationen mit italienischen Ermittlern ausgetauscht. Das bestätigte Staatsanwalt Benedetto Roberti aus Padua, der Anfang der Woche im Interpol-Hauptquartier in Lyon mit den Ermittlern aus den USA zusammentraf.

Die US-Fahnder um Jeff Novitzky erkundigten sich unter anderem über die Ermittlungen, die vergangene Woche zur Durchsuchung der toskanischen Wohnung von Amstrongs Teamkollegen Jaroslaw Popowitsch (Ukraine) geführt haben. Novitzky informierte sich über das Material - unter anderem ein Computer, Handys und Medikamente - das in Popowitschs Wohnung beschlagnahmt worden waren. Popowitsch hatte auch schon vor der Grand Jury in den USA im Zusammenhang mit den gerichtlichen Ermittlungen gegen das damalige Armstrong-Team US Postal aussagen müssen.

Die Justizbehörden in Padua ermitteln schon seit Monaten über einen ausgedehnten Handel mit Dopingmitteln. Im Visier der Ermittler steht ein internationaler Doping-Supermarkt, der angeblich Radprofis auf höchstem Niveau beliefert.

© SID

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