Radsport Tour de France
Klöden bleibt vorzeitiges Tour-Ende wohl erspart

Andreas Klöden wird bei der Tour de France trotz seines Sturzes auf der fünften Etappe wohl doch weiterfahren. "Es sieht nicht so dramatisch aus wie zunächst angenommen", sagte Astana-Sportdirektor Mario Kummer dem sid.

Mitfavorit Andreas Klöden kann die Tour de France nach seinem Sturz am Donnerstag auf der fünften Etappe von Chablis nach Autun wohl fortsetzen. Ernsthaft gefährdet ist dagegen offenbar die weitere Teilnahme von Klödens Astana-Teamkollegen Alexander Winokurow, der ebenfalls stürzte und schwere Schürfwunden an beiden Knien davontrug.

Klöden, der letztjährige Tour-Zweite, erlitt einen Haarriss im Steißbein, nicht wie erst befürchtet einen Bruch. "Es sieht nicht ganz so dramatisch aus wie zunächst angenommen. Er wird wohl weiterfahren können', sagte Mario Kummer, Sportdirektor des Astana-Teams.

Teamchef Marc Biver fügte aber hinzu: "Das Problem sind die Schmerzen. Ob das in den Bergen gut geht, ist fraglich." Bei Winokurow sehe es laut Biver "schlechter aus". Er habe "offene Wunden an beiden Knien bis hinunter zum Muskel, die genäht werden mussten". Das sei zum Rad fahren "sehr schlimm".

Klöden war nach 107 Kilometern in einen Graben gestürzt, konnte aber das Rennen direkt fortsetzen. Das Ziel erreichte er als 65. zeitgleich mit dem italienischen Tagessieger Filippo Pozzato (Liquisgas) und Milram-Kapitän Erik Zabel (Unna), der mit dem fünften Platz das Grüne Trikot des Punktbesten eroberte. Winokurow sich bei einer Kollision verletzte, büßte trotz Aufholjagd 1:20 Minuten ein.

© SID

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