Radsport Tour de France
Klöden erwägt nach Tour-Aus Rücktritt

Radprofi Andreas Klöden denkt nach dem vorzeitigen Aus bei der 94. Tour de France an Rücktritt. Dies erklärte der Astana-Profi, der zum Zeitpunkt des Ausstiegs auf Rang fünf in der Gesamtwertung lag, in einem Interview.

Radprofi Andreas Klöden schließt ein sofortiges Karriereende nicht aus. "Vielleicht höre ich ganz auf. Das Ganze macht doch keinen Sinn mehr", sagte der 32-Jährige der Bild-Zeitung nach dem vorzeitigen Aus bei der 94. Tour de France. Nach dem positiven Dopingtest seines Kapitäns Alexander Winokurow hatte der Astana-Rennstall das Team am Dienstag zurückgezogen. Klöden lag zu dem Zeitpunkt auf Rang fünf des Gesamtklassements.

In dem Interview teilte der Lausitzer zudem seinen Unmut über die derzeitige Situation im Radsport mit. Er selbst sei nie positiv getestet worden und habe auch vom systematischen Doping beim seinem damaligen Arbeitgeber Team Telekom nichts mitbekommen. Außerdem käme ihm bei den Positiv-Tests von Winokurow (Fremdblut) und Matthias Kessler (Testosteron) "einiges komisch vor". Beide hätten schließlich gewusst, dass sie kontrolliert würden.

© SID

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