Radsport Tour de France: Millar will Tour de France "clean" gewinnen

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Millar will Tour de France "clean" gewinnen

Wenn die zweijährige Dopingsperre von David Millar acht Tage vor dem Prolog der 93. Tour de France beendet ist, träumt der Zeitfahr-Spezialist von einem Triumph: "Ich denke, dass ich die Tour clean gewinnen kann."

David Millar träumt von einem Sieg bei der Tour de France. Nachdem der schottische Radfahrer wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt war, darf er acht Tage vor dem Prolog wieder offiziell auf sein Arbeitsgerät steigen. Der frühere Zeitfahr-Weltmeister fühlt sich auch ohne chemische Hilfsmittel stark genug für einen Sieg bei der "Großen Schleife".

"Ich denke, dass ich die Tour clean gewinnen kann. Wenn ich nicht daran glauben würde, sollte ich nicht antreten", sage Millar in einem BBC-Interview. Der beim spanischen Rennstall Saunier Duval engagierte Schotte gab an, nach siebenmonatigen Depressionen mit Alkoholeskapaden und finanziellen Rückschlägen sein Tief überwunden und nun drogenfrei zu alter Form zurückgefunden zu haben.

Als Vorbild sieht sich Millar indes nicht: "Ich bin nicht perfekt. Ich habe in der Vergangenheit gedopt. Aber es geht auch clean. Diese Position vertrete ich jetzt". Millar, der bislang drei Tour-Etappen gewann, war nach einem EPO-Dopinggeständnis im Juni 2004 gesperrt worden.

© SID

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