Radsport Tour de France
Polizei durchsucht Busse der Tour-Teams

Französische Zollbeamte haben am Montag die Busse von vier bei der Tour de France an den Start gegangenen Teams durchsucht. Dabei seien einige verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden.

Die französische Polizei macht ernst im Anti-Doping-Kampf: Am Montag haben Zollbeamte auf der Pyrenäen-Etappe von Foix nach Loudenvielle-Le Lourdon die Mannschaftsbusse von vier an der Tour de Tour de France teilnehmenden Rennställen durchsucht. Von der Razzia betroffen war auch der niederländische Rabobank-Rennstall des unter Dopingverdacht geratenen Tour-Spitzenreiters Michael Rasmussen.

Wie Astana-Pressesprecherin Corinne Druey bestätigte, wurden wie bei Rabobank auch die Fahrzeuge des Teams von Andreas Klöden und Alexander Winokurow sowie von Discovery Channel und CSC kontrolliert. Persönliche Gegenstände und das Privatgepäck der Fahrer seien durchsucht worden.

Polizisten entdecken verschreibungspflichtige Medikamente

Gefunden wurden einige verschreibungspflichtige Medikamente, die aber nicht beschlagnahmt worden seien. Im Rabobank-Team fährt neben dem Dänen Rasmussens auch Grischa Niermann aus Hannover. Der Berliner Jens Voigt ist für das dänische CSC-Team bei der Tour am Start.

Die umfangreiche Kontrollaktion fand auf einem Parkplatz an der A-64-Autobahn bei St. Gaudens nahe der Grenze zu Spanien statt. Nach Angaben von Corinne Druey dauerte die Untersuchung so lange, dass die Begleitfahrzeuge nicht mehr rechtzeitig ins Tagesziel kamen.

© SID

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