Radsport Tour de France
Radprofis müssen auf das "Dach der Tour"

Am heutigen Dienstag stehen die Teilnehmer der Tour de France vor ihrer bislang größten Herausforderung. Auf der 159,5km langen Strecke von Val d'Isere nach Briancon warten zwei Bergwertungen der höchsten Kategorie.

Nach dem ersten Ruhetag bei der Tour de France müssen die Radprofis heute erneut an ihre körperlichen Grenzen gehen. Die "Königs-Etappe" in den Alpen ist die bislang größte Herausforderung auf der "Großen Schleife". Gleich zwei Bergwertungen der in diesem Jahr noch nicht gefahrenen höchsten Kategorie stehen auf den 159,5 Kilometern zwischen dem 1 850 Meter hochgelegenen Ski-Paradies Val d'Isere und der alten Festungsstadt Briancon auf dem Programm.

Col de l'Iseran das "Dach der Tour"

Schon 15km nach dem Start in der Olympiastadt am Nationalpark Vanoise im Department Savoyen wartet der 2770m hohe Col de l'Iseran, das diesjährige "Dach der Tour". Die höchste befahrbare Passstraße Europas öffnet den Weg in die Südalpen, in denen am gefürchteten Col du Telegraphe das Finale eingeleitet wird.

Der 1566m hohe Anstieg der ersten Kategorie liegt auf dem Weg über 2000 Höhenmeter mit teilweise über zehn Prozent Steigung zum Col du Galibier, der bereits zum 33. Mal seit der "Erstbezwingung" 1911 zum Tour-Programm gehört. Der 2642m hohe Pass wird 37km vor Briancon erreicht.

Nach der langen Abfahrt wartet auf die Fahrer im Ziel an der Zitadelle von Briancon, Heimatort des im alpinen Ski-Weltcup und bei den Marathon-Rallyes gleichermaßen erfolgreichen früheren Dakar-Siegers Luc Alphand, noch einmal eine schwierige Passage. Auf den letzten 700m stehen nochmal 13 Prozent Steigung bevor.

© SID

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