Radsport Tour de France
Tour 2007 ohne Floyd Landis - Anhörung vertagt

Floyd Landis verzichtet auf einen Start bei der Tour de France 2007. Im Gegenzug wurde die für Donnerstag geplante Anhörung des unter Dopingverdacht stehenden US-Amerikaners auf Ende Juni vertagt.

Der unter Dopingverdacht stehende US-Radprofi Floyd Landis hat gegenüber der französischen Antidoping-Agentur (Afld) seinen Verzicht auf die Teilnahme an der Tour de France 2007 und auch sämtlichen anderen Rennen in Frankreich erklärt.

Da die Afld ohnehin ein Startverbot nur für ihr Hoheitsgebiet aussprechen kann, verschob sie die für Donnerstag (8. Februar) angesetzte Anhörung des 31-Jährigen auf Ende Juni. Zuvor muss sich Landis ab 14. Mai vor der US-Antidoping-Agentur Usada verantworten. Bei einem Schuldspruch erwartet ihn eine Zwei-Jahres-Sperre.

Der Toursieg 2006 kann Landis nur durch den Rad-Weltverband UCI aberkannt werden, wobei für die UCI nur das Verfahren in den USA maßgebend ist. Der Phonak-Profi war auf der letzten Alpenetappe positiv auf Testosteron getestet und nach Bestätigung durch die B-Probe vorläufig gesperrt worden. Sein Schweizer Rennstall hatte sich zum Ende der Saison aufgelöst.

Landis bestreitet weiter jede Manipulation. Seine Anwälte wollen einen fehlerhaften Umgang mit den Dopingproben nachweisen.

© SID

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