Radsport Tour de France
Tour de France: Die Splitter vom 17. Juli

Zur 94. Auflage der Tour de France hat der Sport-Informations-Dienst (sid) die Splitter zusammen gestellt.

Positiv: Auch die vierte unangekündigte Blut-Dopingkontrolle der Tour ist am Dienstag ohne positive Resultate geblieben. Zwischen 7.45 und 8.30 Uhr, wenige Stunden vor dem Start zur 9. Etappe in Val d'Isere um 12.30 Uhr, wurden 25 Fahrer der Rennställe Rabobank, Lampre und Credit Agricole getestet; überhöhte Hämatokritwerte wurden bei keinem festgestellt. Seit Tour-Beginn hat der Weltverband UCI 129 Blutkontrollen durchgeführt.

Andrang: Der Besucherstrom für den auch von Autogrammjägern belagerten Erik Zabel reißt nicht ab. Nachdem Frau Cordula samt Sohn Rik sowie sein Unnaer Vereinsvorsitzender Reinhold Böhm Stippvisiten abgestattet hatten, kamen nun auch die Eltern des Milram-Kapitäns zu Besuch. Mit einer ganzen Fangruppe ist Ralf Grabschs Ehefrau Doreen in den Alpen unterwegs.

BallgeflÜSter: Das seit Jahren übliche Fußball zwischen dem Betreuerpersonal der deutschen Rennställe bei der Tour entschied am Ruhetag das T-Mobile Team mit 3:0 gegen die Milram-Rivalen für sich. Die Profis der beiden Mannschaften hatten wegen Verletzungsgefahr Fußballverbot.

FAN-Post: Das mobile Postamt der Tour verteilt auch in diesem Jahr wieder die Fan-Grüße an die Fahrer. Die meiste Post erhielt bislang Frankreichs Tour-Hoffnung Christophe Moreau, dem 25 Briefe zugestellt wurden. Astana-Kapitän Alexander Winokurow (22), Ex-Weltmeister Tom Boonen und der inzwischen ausgeschiedene Australier Michael Rogers (je 17) folgen in der Fan-Gunst.

Chancenlos: Der dreimalige Tour-Sieger Greg Lemond ist 17 Jahre nach seinem letzten Triumph im Gelben Trikot auf die "Große Schleife" zurückgekehrt. Das traditionelle Amateurrennen auf einer der 20 Tour-Etappen beendete der 45-jährige Kalifornier nach 169km zwischen Foix und Loudenville in den Pyrenäen auf dem 701. Platz unter 7 000 Teilnehmern. Sieger wurde der französische Ex-Profi Nicolas Fritsch.

Zwischenbilanz: Das von Tom Boonen angeführte Quickstep-Team hat die erste Tour-Woche finanziell am besten abgeschlossen. Das Grüne Trikot und die Etappensiege des Ex-Weltmeister sowie seines Landsmannes Gert Steegmans brachten bislang 37 030 Euro ein. Hinter Grischa Niermanns Rabobank-Team (30 900) belegte T-Mobile (26 040) Rang drei der Geldrangliste, Milram (15 350) und Gerolsteiner (10. 680) folgen auf den Plätzen acht und 13. Schlusslicht war Ag2r (3 340).

© SID

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