Radsport Tour de France
Vergangenheit holt Rasmussen ein

Der dänische Tour-Führende Michael Rasmussen sieht sich mit neuen Doping-Anschuldigungen konfrontiert. Whitney Richards behauptet, von seinem früheren Mountainbike-Kollegen als Kurier missbraucht worden zu sein.

Die Luft für den unter Dopingverdacht geratenen Dänen Michael Rasmussen wird zunehmend dünner. Der Radprofi, der bei der Tour de France am Samstag als Träger des Gelben Trikots ins Einzelzeitfahren startet, wird von seinem früheren Mountainbike-Kollegen Whitney Richards schwer belastet.

Der 31 Jahre alte US-Biker behauptet in einem Bericht der US-Fachzeitschrift Velonews, vom zweimaligen Tour-Bergkönig Rasmussen schon 2002 als Dopingkurier missbraucht worden zu sein. Der geplante Transfer von Infusionsbeuteln mit der Aufschrift Biopure nach Europa sei geplatzt, weil Richards per Zufall den Inhalt der ihm von Rasmussen anvertrauten Gepäckstücke entdeckt habe.

Bei Biopure handelt es sich um einen Sauerstoffträger, der seit 2004 auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Dopingagentur steht. Nach Angaben der Kölner Uni-Ärztin Heidi Schüller, 1972 deutsche Leichtathletik-Meisterin über 100m-Hürden, hat das als Hemopure bekannte Mittel erhebliche Nebenwirkungen.

© SID

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