Radsport Tour de France
Winokurow muss weiter um Tour-Start bangen

Noch ist nicht klar, ob die spanische Mannschaft Astana-Würth um Alexander Winokurow ab Samstag bei der Tour de France antreten wird. Der Internationale Sportgerichtshof CAS will bis Freitag über einen Start entscheiden.

Astana-Würth muss weiter um einen Start bei der Tour de France (1. bis 23. Juli) bangen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne will bis Freitag entscheiden, ob die spanische Mannschaft ab Samstag bei der "Großen Schleife"starten darf. Bis dahin müssen der kasachische Kapitän Alexander Winokurow und der Ansbacher Jörg Jaksche weiter um die Teilnahme zittern.

CAS-Sprecher Matthieu Reeb kündigte ein Schnellverfahren an, nachdem der Rennstall am Dienstag die Kammer angerufen hatte. Wie üblich werden drei CAS-Richter den Fall behandeln.

Astana hatte den CAS eingeschaltet, nachdem es in einem Schreiben der Tour-Organisation zum freiwilligen Startverzicht aufgefordert worden war. Der zurückgetretene Teammanager Manolo Saiz gilt als einer der Hauptverdächtigen in der spanischen Dopingaffäre.

Der Tour-Veranstalter ASO kann die Mannschaft nicht ausschließen, weil alle 20 Protour-Teams gemäß den Regeln des Radsport-Weltverbandes UCI automatisches Startrecht haben. Der ebenfalls in den Skandal verwickelte unterklassige Rennstall Comunidad Valenciana war dagegen wieder ausgeladen worden.

Hinter Astana, dem Namen der Hauptstadt Kasachstans, stehen fünf Großkonzerne des Landes. Die waren nach dem Rückzug des vormaligen Hauptsponsors Liberty Seguros eingesprungen.

© SID

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