Radsport Verband
UCI bestätigt Armstrongs Unschuld

Der Rad-Weltverband UCI hat den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong für unschuldig erklärt. Der Bericht enthalte keinen Beweis, dass der Amerikaner 1999 bei der Tour gegen die Antidoping-Regeln verstoßen habe.

Der Rad-Weltverband UCI hat den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong einen Tag nach seinem "Freispruch" durch den von ihm beauftragten unabhängigen Prüfer ebenfalls für unschuldig erklärt.

In einer UCI-Stellungnahme lautete es, dass in dem am Donnerstag zugestellte 132 Seiten starke Bericht keinerlei Beweis dafür enthalte, dass der Amerikaner beim Gewinn der Frankreich-Rundfahrt 1999 gegen die Antidoping-Regeln verstoßen habe. Der Texaner war des EPO-Missbrauches verdächtigt worden. Der Welt-Antidoping-Agentur Wada wurden von der UCI "Unregelmäßigkeiten" vorgeworfen.

Auch der niederländische Anwalt Emile Vrijman, früherer Direktor der nationalen Antidoping-Agentur, hatte in seinem Bericht der Wada und dem französischen Dopinglabor Lndd schwere Regelverstöße bei der Behandlung und Untersuchung der Proben bescheinigt. Die Ergebnisse ließen in keiner Weise einen Dopingvorwurf zu. "Der UCI wird deshalb empfohlen, von jeder Maßnahme gegen den Personenkreis abzusehen, von dem die Proben stammen", lautete die Schlussbemerkung.

© SID

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