Radsport Verband
Zabel ist auch ohne Grün zufrieden

Auch wenn es weder für das Grüne Trikot noch für einen Etappensieg reichte, waren Erik Zabel und das Team Milram mit dem Verlauf der Tour de France zufrieden. "Ich habe bewiesen, dass ich noch da bin", so Zabel.

Im Vorjahr war Erik Zabel bei der Tour de France nur Zuschauer, nach seinem Wechsel zum neuformierten Team Milram ging der deutsche Sprintstar in diesem Jahr wieder an den Start. Seine zwölfte Tour-Teilnahme verlief aber nicht so erfolgreich wie erhofft.

Das siebte Grüne Trikot blieb für den Mann aus Unna ebenso unerreichbar wie der 13. Etappensieg. Doch der 36-Jährige zeigte sich nicht unzufrieden: "Ich habe mit zwei dritten Plätzen und dem zweiten Rang in der Sprintwertung bewiesen, dass ich noch da bin."

Auch der sportliche Leiter Jan Schaffrath lobte seinen Kapitän: "Erik hat gezeigt, dass in seinem Alter immer noch vorn mithalten kann und als einer der wenigen Sprinter gut bis Paris kommt."

"Die Jungs haben Zukunft"

Von den neun gestarteten Milram-Fahrern hielten nur die vier Deutschen und der Italiener Marco Velo bis Paris durch. "Schröder, Knees und Ralf Grabsch haben bewiesen, dass sie gute Helfer waren. Christian Knees und Björn Schröder fuhren sehr offensiv, arbeiteten immer wieder in Spitzengruppen. Die Jungs haben Zukunft", meinte Schaffrath. Schröder, Grabsch und Kness kommen aus dem früheren Leipziger Wiesenhof-Team.

Die Milram-Bilanz hätte womöglich anders ausgesehen, wenn Sprinterstar Alessandro Petacchi wegen einer schweren Knieverletzung beim Giro nicht ausgefallen wäre.

© SID

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