Radsport Vuelta
Ausreißer Martinez siegt auf elfter Vuelta-Etappe

Egoi Martinez vom US-amerikanischen Rennstall Discovery Channel hat die elfte Etappe der Spanien-Rundfahrt gewonnen. Dem Lokalmatador glückte dabei ein Ausreißversuch.

Das elfte Teilstück der Spanien-Rundfahrt hat Lokalmatador Egoi Martinez vom US-Radrennstall Discovery Channel im Alleingang für sich entschieden. Der Iberer war auf den 165km von Torrelavega nach Burgos nach 4:20:32 Stunden der Schnellste von drei Ausreißern und siegte dabei mit 55 Sekunden Vorsprung vor seinen Fluchtbegleitern Inigo Landaluze (Euskatel) aus Spanien und Wladimir Gustow (CSC) aus der Ukraine.

Hauptfeld weit abgeschlagen

Den Sprint der Verfolger gewann der Norweger Thor Hushovd (Credit Agricole) im blauen Trikot des Punktbesten mit 3:35 Minuten Rückstand auf Martinez. Zeitgleich fuhren der Italiener Andrea Moletta vom Team Gerolsteiner und T-Mobile-Profi Scott Davis (Australien) auf die Plätze sieben und neun. Das Hauptfeld mit dem im Gesamtklassement weiter führenden Spanier Alejandro Valverde (Balears) kam erst 15 Minuten später an.

Auf der Fahrt von Cantabria zurück nach Kastilien hatten sich 13 Flüchtlinge schon nach 27km abgesetzt. Die Spitzengruppe konnte den Vorsprung trotz dreier Bergwertungen, davon zwei der ersten Kategorie, schnell auf über neun Minuten ausbauen. Rund 100km vor dem Ziel konnten Martinez, Landaluze und Gustow ihre Verfolger abhängen. Am Ende wagte Martinez im strömenden Regen den Alleingang und war damit erfolgreich.

Mentschow ausgestiegen

Nicht mehr am Start am Mittwochmittag im "Oscar Freire Velodroma" von Torrelavega war Vorjahressieger Denis Mentschow. Der Russe gab offiziell wegen Magenproblemen auf. Allerdings hatte der Rabobank-Kapitän schon in den vergangenen Tagen erklärt, dass er sich "ausgebrannt" fühle.

Die zwölfte Etappe am Donnerstag bietet Ausreißern gute Chancen. Auf den 162km zwischen Aranda de Duero und Guadalajara ist nur eine Bergwertung der dritten Kategorie zu bewältigen. Am Ende der kurvenreichen Strecke wartet noch ein leichter Anstieg auf den letzten drei Kilometern bis ins Ziel.

© SID

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