Radsport Vuelta
Erik Zabel verliert durch Anfängerfehler

Erik Zabel hat sich auf der zweiten Etappe der 61. Vuelta um einen Sieg im Sprint gebracht. Der Italiener Paolo Bettini von Team Quickstep hatte nach 167km in Cordoba die schnellsten Beine.

Trotz seiner jahrelangen Erfahrung im Profi-Radsport ist Erik Zabel auf der zweiten Etappe der Vuelta ein Anfängerfehler unterlaufen. Ein etwas zu früh angezogener Spurt hat dem Sprintstar die Chance auf das Goldtrikot bei der 61. Spanien-Rundfahrt gekostet. Der mit dem Milram-Express ausgezeichnet beim Teamzeitfahren am Samstag in Malaga gestartete Deutsche konnte im Massenspurtfinale der zweiten Etappe nicht mithalten und landete nur auf dem zehnten Rang.

Nach 167km von Malaga nach Cordoba hatte Olympiasieger Paolo Bettini (Quickstep) die schnellsten Beine. Der Italiener gewann nach 4:19:31 Stunden vor dem Norwegen Thor Hushovd (Credit Agricole), der damit auch die Führung im Gesamtklassement von CSC-Kapitän Carlos Sastre (Spanien) übernahm.

"Bis 200m vor dem Ziel ist eigentlich alles perfekt gelaufen. Aber am Ende hatte Zabel einen Mann zu wenig. Schade, dass Alessandro Petacchi heute nicht zu sehen war", sagte Milram-Teamleiter Jan Schaffrath.

T-Mobile und Gerolsteiner nicht zu sehen

Nicht in Szene setzten konnten sich die Akteure vom T-Mobile Team und die Fahrer von "Gerolsteiner". "Wir wollten vorne mitmischen, das hat aber nicht geklappt", sagten sowohl T-Mobile-Sportdirektor Mario Kummer als auch Gerolsteiner-Teamleiter Reimund Dietzen.

Auf dem meist flachen Teilstück mit nur zwei Bergwertungen der dritten Kategorie in der Anfangsphase hatte Sastre sein Goldtrikot eigentlich verteidigen wollen. Doch nachdem der Spanier Mario de Sarraga (Relax) nach 130km langer Soloflucht gestellt wurde, hatte der CSC-Kapitän zwei Kilometer vor dem Ziel Pech, als er wegen eines Defektes das Rad wechseln musste.

Die dritte Etappe am Montag weist mit zwei ebenfalls kleineren Bergwertungen zum Beginn ein ähnliches Profil wie das Teilstück am Sonntag auf. Mit 219km ist der Abschnitt von Cordoba nach Almendralejo die längste der insgesamt 21 Etappen.

© SID

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