Radsport Vuelta
Kaschetschkin gewinnt 18. Vuelta-Etappe vor "Wino"

Astana-Profi Andrej Kaschetschkin hat die 18. Etappe der Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Kasache kam nach 153km von Grenada nach Sierra de la Pandera zeitgleich mit dem Gesamtführenden Alexander Winokurow ins Ziel.

Seine Chancen auf den Gesamtsieg hat Alexander Winokurow mit dem zweiten Platz auf der 18. Etappe der 61. Vuelta deutlich gesteigert. Der Kasache baute seine Führung im Goldenen Trikot des Spitzenreiters weiter aus. Astana-Kapitän Winokurow überließ bei der letzten Bergankunft den Tagessieg seinem Landsmann und Teamkollegen Andrej Kaschetschkin, der damit für den vierten Etappenerfolg des spanischen Rennstalls sorgte.

Winokurow fährt nun mit 59 Sekunden Vorsprung vor seinem Erzrivalen Alejandro Valverde (Spanien) dem Gesamtsieg entgegen, hat allerdings noch das Einzelzeitfahren am Samstag vor sich. Kaschetschkin ist 2:06 Minuten zurück Dritter.

Der Frühere T-Mobile-Fahrer war auf der 18. Etappe über 153,1km von Granada zum Ziel in der 1840m hohen Sierra de la Pandera der "Chef im Ring". Das Kasachen-Duo kam mit 30 Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Jose Angel Gomez Marchante und 32 Sekunden vor Valverde an. Beim Finale auf der Bergwertung der höchsten Kategorie war "Wino" mit Kaschetschkin rund fünf Kilometer vor dem Ziel der Konkurrenz davongefahren, die deutschen Fahrer waren zu diesem Zeitpunkt bereits weit abgeschlagen.

Die dritte Bergetappe in Andalusien hatte nach acht Kilometern mit der Flucht einer siebenköpfigen Gruppe begonnen, die 60km vor dem Ziel 4:05 Minuten Vorsprung vor dem Peloton hatte. Erst bei den beiden Schlussanstiegen auf den letzten 45km schmolz der Vorsprung rapide, der letzte Flüchtling wurde 14km vor dem Ziel gestellt.

Bereits beendet ist das Rennen für den Erfurter Daniel Becke sowie die italienischen Stars Danilo Di Luca und Olympiasieger Paolo Bettini, die jeweils eine Etappe gewinnen konnten. Beide stiegen am Donnerstag aus, um sich intensiver auf die Straßen-WM in der kommenden Woche in Salzburg vorbereiten zu können. Milram-Profi Becke gab nach 45km beim Anstieg zum Alto de las Encebras auf.

© SID

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