Radsport Vuelta
Winokurow feiert erfolgreiches Vuelta-Wochenende

Der frühere T-Mobile-Star Alexander Winokurow hat nach seinem Etappensieg am Samstag auch das neunte Vuelta-Teilstück am Sonntag für sich entschieden. Neuer Spitzenreiter ist zudem der zweitplatzierte Alejandro Valverde.

Nur einen Tag nach seinem Etappensieg am Samstag hat sich der frühere T-Mobile-Star Alexander Winokurow ein perfektes Vuelta-Wochenende gesichert. Nach seinem Erfolg auf dem Flachstück in Lugo holte sich der Kasache auch am Sonntag den Tagessieg auf der Königsetappe bei der Bergankunft auf dem Alto de La Cobertoria. Neuer Spitzenreiter ist nun der Spanier Alejandro Valverde, der auf der 207,4km langen Etappe den zweiten Platz mit 16 Sekunden Rückstand belegte.

Unterdessen ist für T-Mobile-Kapitän Bernhard Kohl die Vuelta beendet. Der Österreicher, der bis dahin in der Gesamtwertung auf Rang acht lag, stürzte auf der Abfahrt des Puerto de San Lorenzo über eine Leitplanke den Abhang herunter. In einer ersten Diagnose hatte Kohl wohl Glück im Unglück und nur Abschürfungen erlitten. Zur Vorsicht wurde der zukünftige Gerolsteiner-Profi aber ins Krankenhaus gebracht.

Das T-Mobile-Team war ohnehin auf der neunten Etappe arg gebeutelt. Zuvor hatten schon Sprinter Andre Greipel (Kritzmow) und Thomas Ziegler (Erfurt) wegen Erschöpfung aufgegeben. Damit ist der Bonner Radrennstall nach dem Ruhetag am Montag nur noch mit sechs Fahrern vertreten.

Valverde löst Spitzenreiter Brajkovic ab

Zwei Kilometer vor dem Ziel startete Winokurow mit Teamkollege Andrej Kaschechkin eine Attacke und rettete am Ende 16 Sekunden vor Valverde ins Ziel. In der Gesamtwertung rückte der Tour-Dritte von 2003 nun auf den fünften Platz vor, 1:38 Minuten hinter dem neuen Spitzenreiter Valverde. Der Spanier löste Janez Brajkovic (Sloewenien/Discovery) im Goldtrikot ab.

Am Montag können sich die Fahrer an der nordspanischen Atlantikküste von den Bergstrapazen erholen. Die Vuelta wird an der Biskaya am Dienstag fortgesetzt. Die 10. Etappe beginnt in Aviles und endet nach 190km in Museo de Altamira bei Santilla del Mar. Die Fahrt von Asturien nach Cantabria führt über wenig anspruchvoles Terrain mit nur einer Bergwertung der dritten Kategorie 12km vor dem Ziel.

© SID

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