Radsport Vuelta
Zabel feiert Vuelta-Etappensieg

Erik Zabel hat sich auf dem vierten Teilstück der 61. Spanien-Rundfahrt den Etappensieg gesichert. Der Milram-Profi setzte sich im Zielsprint vor dem Gesamtführenden Thor Hushovd (Norwegen/Agricole) durch.

Auf dem vierten Teilstück der 61. Spanien-Radrundfahrt konnte sich Radprofi Erik Zabel über seinen ersten Etappen-Sieg auf der diesjährigen Vuelta freuen. Der Sprintstar vom deutsch-italienischen Milram-Team triumphierte nach 135km von Almendralejo nach Caceres nach 3:24:46 Stunden im Zielsprint vor dem Gesamtführenden Thor Hushovd (Agricole) und liegt als neuer Zweiter der Gesamtwertung nur noch sieben Sekunden hinter dem Sprinter aus Norwegen. "Mich darf man noch nicht abschreiben", hatte der 35-Jährige noch am Abend zuvor gesagt.

"Ich habe die Sprints mit Jan Schaffrath lange ausgewertet. Dann habe wir uns nochmal mit der Mannschaft zusammengesetzt und uns die Strecke für Dienstag abermals angesehen. Und dann haben wir eine tolle Mannschafts-Arbeit mit einem brillianten Sprint hingelegt", sagte der 35-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (sid) vor allem mit Blick auf die Unterstützung durch seine Teamkollegen wie Sebastian Siedler (Gera) und Daniel Becke (Erfurt). Und Zabel kündigte weitere große Taten an: "Wenn wir weiter so arbeiten, war das nicht der letzte Sieg bei dieser Vuelta."

Zabel weckt WM-Hoffnungen

Begeistert von der Verfassung Zabels zeigte sich der sportliche Leiter von Milram. "Erik hat sich richtig an den Sieg herangebissen. Erst Neunter, dann Sechster und nun der Sieg. Und es war nicht nur ein Sieg mit einem halben Zentimeter, sondern mit einer halben Radlänge. Das sind gute Aussichten für die Weltmeisterschaften", sagte Jan Schaffrath mit Blick auf die Titelkämpfe vom 20. bis 25. September in Salzburg.

Für Erik Zabel war es der sechste Etappensieg bei einer Spanien Rundfahrt insgesamt und der zweite Erfolg in diesem Jahr nach dem Gewinn der ersten Etappe bei der Bayern-Rundfahrt im Mai. Den letzten Sieg bei einem großen Rennen hatte Zabel im Oktober 2005 beim Klassiker Paris-Tours gefeiert.

Positiv aus deutscher Sicht war zudem der sechste Rang von Andre Greipel. Für den Sprinter aus Rostock vom T-Mobile-Team war die beste Platzierung bei einer großen Rundfahrt. Am Mittwoch geht es erstmals in die Berge, die 5. Etappe über 178km führt von Plasencia hinauf zur Skistation La Covatilla/Bejar.

© SID

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