Radsport WM
Entscheidung über WM-Start von Zabel naht

Am 29. August steht auf der Präsidiumssitzung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) ein möglicher Start von Erik Zabel bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart (26. bis 30. September) auf der Tagesordnung.

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wird auf seiner Präsidiumssitzung am 29. August über einen möglichen Start von Erik Zabel bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart (26. bis 30. September) befinden. "Wir werden dann über den WM-Kader sprechen, das endgültige Aufgebot muss allerdings erst am 18. September abgegeben werden", sagte BDR-Sportdirektor Burckhard Bremer dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Zabel hatte im Mai den Gebrauch des Blutdopingmittels EPO im Jahr 1996 beim Team Telekom gestanden. Der BDR wollte im Sinne einer sauberen WM ursprünglich keinen dopingbelasteten Fahrer für das Aufgebot nominieren.

Klöden kann sich Hoffnungen machen

Andreas Klöden muss unterdessen nicht befürchten, dass er aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Team Astana nicht nominiert wird. "Klöden ist bisher nicht auffällig geworden. Das muss man akzeptieren, auch wenn er für Astana fährt. Das ist für mich kein Grund, ihn aus dem WM-Kader zu streichen", sagte Bremer. Bei Astana hatte es in den letzten Monaten gleich vier Dopingfälle gegeben, das Team hat sich selbst eine Rennpause bis Ende August auferlegt.

Allerdings müssten auch die sportlichen Aspekte beachtet werden, so Bremer: "Es kommt darauf, welche Vorbereitung die Fahrer absolviert haben, welche Rennen sie gefahren sind und ob sie motiviert sind. Bei Klöden ist das Problem, dass er derzeit keine Rennen fährt."

© SID

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