Radsport WM
UCI-Präsident Mcquaid erfreut über Zabels WM-Start

UCI-Präsident Pat Mcquaid hat sich positiv über die WM-Teilnahme von Sprint-Ass Erik Zabel geäußert. "Wir brauchen Fahrer wie ihn, die für einen Wechsel des Systems stehen", so Mcquaid in einem Interview.

Die Teilnahme von Radprofi Erik Zabel bei den am Dienstag beginnenden Straßen-Weltmeisterschaften in Stuttgart ist vom Radsport-Weltverband UCI positiv aufgenommen worden. "Wir brauchen Fahrer wie ihn, die für einen Wechsel des Systems stehen. Erik Zabel ist ein großer Rennfahrer, der es nun ernst meint. Er ist ein engagierter Anti-Doping-Kämpfer", erklärte UCI-Präsident Pat Mcquaid in einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten (Dienstag-Ausgabe).

An Zabels Nominierung für die WM hatten sich im Vorfeld die Geister geschieden. Vor allem die Stadt Stuttgart als Veranstalter zeigte sich wenig begeistert von der Teilnahme des Profis vom Team Milram. Der Ire Mcquaid zeigte sich grundsätzlich von der Haltung der deutschen Fahrer wie Zabel sowie der Ex-Profis Rolf Aldag und Udo Bölts, die ebenfalls Doping öffentlich eingestanden hatten, sehr angetan. "Das habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen. Es zeigt eine neue Radsportkultur, einen Wechsel des Systems", meinte Mcquaid.

© SID

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