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Reifenschaden bringt Zabel um Siegchancen

Ein Reifenschaden kurz vor dem Ziel in Sittard warf Erik Zabel auf der zweiten Etappe der Benelux-Rundfahrt weit zurück, sodass der T-Mobile-Sprinter keine Chancen auf den Tagessieg mehr hatte. Es siegte Simone Cadamuro.

Diese Niederlage kann Erik Zabel getrost unter dem Kapitel Pech abhandeln: Auf der zweiten Etappe der Benelux-Rundfahrt über 182km von Geldrop nach Sittard in den Niederlanden hatte der T-Mobile-Sprinter ohne eigenes Verschulden nichts mit dem Tagessieg zu tun. Der 35 Jahre alte Radprofi aus Unna, der am Vortag noch Fünfter geworden war, hatte kurz vor Schluss einen Reifenschaden und erreichte deswegen das Ziel erst 3:46 Minuten nach dem Hauptfeld.

Den Tagessieg sicherte sich der Italiener Simone Cadamuro vom Team Domina Vacanze im Spurt des Feldes. Bester Deutscher war T-Mobile-Profi Andreas Klier (B-Denderwindeke) auf Platz zwölf. Die Führung in der Gesamtwertung verteidigte der Niederländer Max van Heeswijk von Discovery Channel erfolgreich.

Rundfahrt endet am Mittwoch

"Erik hat sich heute besser gefühlt als am Donnerstag. Aber nach dem Defekt hatte er keine Chance mehr, noch heranzukommen. Das hohe Tempo, die glatten und verwinkelten Straßen, dann die zahlreichen Teamfahrzeuge - das alles hat das Aufholen unmöglich gemacht", sagte Frans van Looy, Sportlicher Leiter von T-Mobile.

Die dritte Etappe der zur Protour zählenden Veranstaltung führt am Samstag über 206km von Beek nach Landgraaf. Die Rundfahrt endet am Mittwoch mit einem Einzelzeitfahren in Etten-Leur.

© SID

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