Reiten Chio: Finanzloch belastet Welt-Reiterspiele in Aachen

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Finanzloch belastet Welt-Reiterspiele in Aachen

Die Welt-Reiterspiele in Aachen werden ein halbes Jahr vor der nächsten Auflage von einem großen Finanzloch belastet. Die Veranstalter klagen über ein Haushaltsdefizit in Höhe von 2,18 Mill. Euro.

Den Aachener Welt-Reiterspielen fehlen ein knappes halbes Jahr vor dem Beginn (20. August bis 3. September) 2,18 Mill. Euro. Dieses Defizit im Haushalt hat Geschäftsführer Michael Mronz von der Aachener Reitturnier Gmbh am Mittwoch vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin bekannt gegeben.

Gründe für das Etatloch seien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, gestiegene Infrastrukturkosten wegen härterer Auflagen von Polizei und Feuerwehr sowie der Bau einer Flutlichtanlage. Die Größe des Etats war von anfänglich 34,2 bereits auf 37,2 Mill. Euro nach oben korrigiert worden.

Mronz peilt "Schwarze Null" an

Die Reitturnier Gmbh peilt trotz des Defizits weiterhin eine "Schwarze Null" an, erklärte Mronz. Man führe bereits Gespräche mit Sponsoren aus der Wirtschaft sowie dem Land Nordrhein-Westfalen, das sich bislang mit 7,5 Mill. Euro an der Ausrichtung des Turniers beteiligt. Zudem sollen Sparmaßnahmen zur Erfüllung der Vorgabe beitragen.

Unter anderem haben die Veranstalter die Nutzung des Bundeswehr-Fuhrparks als Shuttle-Service ins Auge gefasst. "Dazu würden wir natürlich einen finanziellen Beitrag leisten", sagte Mronz den Abgeordneten. Sportausschuss-Vorsitzender Peter Danckert (SPD) wollte eine derartige Vereinbarung prinzipiell nicht ausschließen.

© SID

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