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Ausrichter wollen Ende der Personaldiskussionen

Wichtige Turnierveranstalter fordern ein Ende der Personaldebatte im deutschen Reitsport-Verband. "Effektive Lösungen" und "klare Regeln für die Zukunft" seien nun wichtig.

Führende Turnierveranstalter Deutschlands haben sich für ein Ende der Debatte um die Führungsspitze im deutschen Reitsport-Verband (FN) ausgesprochen. Der Wunsch nach "effektiven Lösungen" in der Doping-Debatte müsse jetzt im Vordergrund stehen.

"Was wir brauchen, sind schnellstmöglich klare Regeln für die Zukunft unseres Sports und keine Personaldiskussion", sagte Geschäftsführer Michael Mronz vom Aachener Chio. Und Volker Wulff, Veranstalter des Hamburger Spring-Derbys, erklärte: "Ich bin und war nicht an Rücktrittsforderungen gegenüber der FN beteiligt und werde diese Forderung auch künftig nicht erheben, solange nicht weitere Vorwürfe durch die untersuchenden Kommissionen erhärtet werden können."

Eine unabhängige Kommission des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (Dosb) hatte eine Befragung von Reitern und Funktionären vorgenommen, um Aufklärung zu erhalten über mögliche Doping-Praktiken im deutschen Team seit Olympia 2008. Der Abschlussbericht wird für Ende September erwartet.

Eine Gruppe um den Sportausschuss-Vorsitzenden Peter Danckert (SPD), gleichzeitig auch Vorsitzender des Reitsport-Landesverbandes Berlin/Brandenburg, hatte zuletzt die Führungsriege der FN attackiert und personelle Änderungen gefordert. Zu der Gruppe gehört auch Dressur-Olympiasiegerin Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg). Die ehemalige Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe erklärte jedoch, dass sie nicht für das Amt des FN-Präsidenten zur Verfügung stehe.

© SID

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