Reitsport
Sponsoren bleiben im Sattel

Otto Becker steht vor einer schwierigen Aufgabe: Vor dem Nationenpreis beim größten Reiturnier der Welt, dem CHIO in Aachen, muss der neue Bundestrainer ein Team zusammenstellen - obwohl der A-Kader erst kürzlich wegen Doping-Vorkommnissen aufgelöst worden ist. Sponsoren und Zuschauer lassen sich von den Querelen nicht abschrecken.

AACHEN. Als "Improvisation pur" beschreibt Otto Becker, Bundestrainer der deutschen Springreiter, seine erst kürzlich übernommene Aufgabe. Nach den Olympischen Spielen in Hongkong sorgten die Springreiter wegen Doping-Vorwürfen und angeblich falscher Medikamentation ihrer Pferde für negative Schlagzeilen. Nur kurz kehrte Ruhe ein - bis ausgerechnet der Vorzeigeakteur der reiterlichen Paradedisziplin, Ludger Beerbaum, Ende Mai mit Interviews im ZDF und in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Verantwortlichen in helle Aufruhr versetzte.

In diesem kritischen Umfeld startet am Wochenende das größte Reitturnier der Welt, der CHIO in Aachen. Einer der Höhepunkte ist der Nationenpreis - vergleichbar einem Länderspiel. Dafür muss Otto Becker ein Team benennen, obwohl wegen der vielen Doping-Vorkommnisse der A-Kader aufgelöst worden ist.

"Wir plädieren für einen sauberen Pferdesport", sagt Frank Kempermann, Vorstandsvorsitzender des traditionellen Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), des Veranstalters der großen Pferdeschau in der Aachener Soers. Er kündigt penible Kontrollen an. Rund um die Uhr werden die 450 Pferde überwacht, die für das Weltfest des Pferdesports (26. Juni bis 5. Juli) gemeldet wurden.

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