Remis gegen die Schweiz wohl zu wenig: Deutsche Kufen-Cracks vor dem Aus

Remis gegen die Schweiz wohl zu wenig
Deutsche Kufen-Cracks vor dem Aus

Zwar hat die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes beim olympischen Turnier in Turin eine weitere Niederlage abgewendet, doch ist ein 2:2-Unentschieden gegen die Schweiz wohl nicht genug. Dadurch hat das Team von Uwe Krupp nur noch theoretische Chancen auf das Viertelfinale.

TURIN. Gegen den Favoritenschreck Schweiz kam die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp im Palasport Olimpico zu einem 2:2 (0:0, 1:2, 1:0)-Unentschieden. Durch das Remis hat die deutsche Mannschaft nur noch eine theoretische Chance auf das Erreichen des Viertelfinals, wenn am Abend Tschechien gegen Italien nicht gewinnen sollte.

Mit nur zwei Punkten aus vier Partien liegt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in der Vorrundengruppe A vor dem letzten Spiel am Dienstag (15.35 Uhr) gegen Ex-Weltmeister Finnland abgeschlagen zurück.

Boos erzielt den Ausgleich

Die erste Olympia-Niederlage gegen die Eidgenossen seit 54 Jahren verhinderte der Kölner Tino Boos mit seinem Ausgleichstor in der 53. Minute. Dennoch haben sich die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Nachbarn verschoben: Während die Schweiz nach den überraschenden Siegen gegen Weltmeister Tschechien (3:2) und Olympiasieger Kanada (2:0) mit fünf Punkten sogar den Gruppensieg erreichen kann und von der ersten olympischen Medaille seit Bronze 1948 träumt, hat Absteiger Deutschland den Rückstand auf die Topnationen auch unter Krupp noch nicht wieder aufgeholt.

Der Berliner Sven Felski hatte die deutsche Auswahl zwar in der 23. Minute in Führung gebracht, Flavien Conne (29.) und Paul Dipietro (39.) drehten allerdings das Spiel und ließen die Schweiz vom ersten Olympia-Erfolg gegen den großen Nachbarn seit dem 6:3 1952 in Olso träumen. Boos, der zum zweiten Mal im Verlauf des Turniers traf, sicherte der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dann aber das Remis.

Das Krupp-Team begann vor 8 756 Zuschauern konzentrierter und disziplinierter als tags zuvor gegen Italien. Ernsthaft in Gefahr geriet das Tor von David Aebischer aber zunächst nicht. Der NHL-Goalie der Colorado Avalanche, der beim 3:2 gegen Tschechien eine Weltklasseleistung gezeigt hatte, musste kaum eingreifen.

Kölzig wieder stark

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