Ringen National
Gelähmter Kittner hat "dornigen Weg" vor sich

Fünf Wochen nach seinem tragischen Unfall macht der Genesungsprozess des querschnittsgelähmten Martin Kittner Fortschritte. Trotz stabileren Zustands habe der Spitzen-Ringer allerdings noch einen "dornigen Weg" vor sich.

Spitzen-Ringer Martin Kittner macht fünf Wochen nach seinem tragischen Unfall, bei dem er querschnittsgelähmt wurde, Fortschritte. "Fasst man an den Daumen, weiß er, dass es der Daumen ist. Auch seine Brustwarzen reagieren wieder", sagte Vater Herbert Kittner der Bild-Zeitung.

Auch Dr. Rainer Abel, Chefarzt der Hohe-Warte-Klinik in Bayreuth, ist zuversichtlich: "Er kann schon stabil atmen, dazu die Sache mit den Fingern. Das sind riesige Fortschritte für ihn", erklärte Abel dem Blatt, relativierte aber gleichzeitig: "Martin hat einen dornigen Weg vor sich."

Der 28 Jahre alte Greco-Spezialist Kittner, mit dem der Deutsche Ringer-Bund (DRB) laut Präsident Manfred Werner "Richtung Olympia 2008 viel vor hatte", war im Zweitligakampf zwischen dem AC Lichtenfels und der RWG Mömbris-Königshofen II am 1. Oktober unglücklich auf die Matte geprallt. Der DM-Dritte in der Gewichtsklasse bis 60kg hatte dabei zwei Halswirbel gebrochen.

© SID

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