Ringen Olympia
Deutsche Ringer enttäuschen in Haparanda

Für die deutschen Ringer kam das Qualifikations-Turnier in Haparanda einem schweren Niederwurf gleich. Kein DRB-Athlet konnte sich in Schweden ein Olympia-Ticket erkämpfen.

Die deutschen Ringer sind beim Qualifikations-Turnier in Haparanda/Schweden hart auf den Matten gelandet. Einzig Annita Schätzle (Metternich-Rübenach) wird den Deutschen Ringer-Bundes (DRB) bei den Olympischen Spielen in Peking vertreten. Nachdem der erste Wettkampftag in Skandinavien bereits schlecht verlaufen war, schied am Sonntag auch Katharina Peter (Klasse bis 55kg/RWG Mömbris-Königshofen) vorzeitig aus.

Peter verlor nach nur einem Kampf gegen Lovina Odohi (Nigeria) mit 1:2. Am Vortag hatte Alexandra Engelhardt (48kg/Ksgludwigshafen) zwar wie bereits beim Quali-Wettkampf in Edmonton/Kanada Platz drei erreicht, das Olympia-Ticket lösten aber nur die beiden Finalistinnen. Auch Stefanie Stüber (63kg/ASV Daxlanden) ging leer aus.

Damit bleibt Schätzle (Klasse bis 72kg), die sich den Quotenplatz mit der Bronzemedaille bei den diesjährigen Europameisterschaften in Tampere/Finnland erkämpft hatte, die einzige deutsche Olympia-Ringerin.

Werner: "Abschneiden ist enttäuschend"

"Das Abschneiden ist schon enttäuschend, da hatten wir mit einem besseren Ergebnis gerechnet", gab DRB-Präsident Manfred Werner unumwunden zu und suchte nach Erklärungen: "Seit der Aufnahme der Ringerinnen ins olympische Programm 2004 in Athen ist die Weltspitze breiter geworden. Nationen, die sonst keine Rolle spielten, kämpfen nun um die Medaillen mit."

© SID

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