Ringen WM
Bichinaschwili und Weisenberger scheitern bei WM

David Bichinaschwili und Peter Weisenberger sind bei der Ringer-WM am Donnerstag vorzeitig ausgeschieden. Die Hoffnungen auf Edelmetall werden für die deutsche Mannschaft damit immer geringer.

Bei der Ringer-WM im chinesischen Guangzhou hängen die Lorbeeren wohl zu hoch für die deutsche Mannschaft, die sich nur noch geringe Medaillen-Hoffnungen machen darf. Nach dem vorzeitigen Scheitern des zweimaligen Vize-Europameisters David Bichinaschwili (Aalen/84kg) und des deutschen Meisters Peter Weisenberger (Mömbris/Königshofen/74kg) in den Freistil-Wettkämpfen am Donnerstag muss der Deutsche Ringer-Bund (DRB) auch nach dem vierten Wettkampftag weiter auf das erste Erfolgserlebnis warten.

Bichinaschwili verpasst Bronze

Bichinaschwili verlor in der ersten Runde knapp gegen den georgischen Titelverteidiger Rewas Mindoraschwili. Der 31-Jährige profitierte allerdings vom Finaleinzug des Georgiers und durfte in der Hoffnungsrunde antreten. Nach einem Erfolg gegen Schagnaardori Gansorig aus der Mongolei platzte der Traum von der Bronzemedaille mit der Niederlage gegen den Armenier Wadim Laljew.

"Es ist schade, dass es für David nicht zum Einzug ins kleine Finale gereicht hat. Nach dem Hammer-Los zum Auftakt gegen Mindoraschwili ging es in der Hoffnungsrunde mit dem Schultersieg gegen den Mongolen gut los, dann hatte David aber ein bisschen Pech", erklärte Bundestrainer Jörg Helmdach.

Weisenberger scheitert zum Auftakt

Noch schneller war der WM-Auftritt Weisenbergers beendet. Der 22-Jährige unterlag zum Auftakt dem Griechen Emzarios Bedinidis. Da der Grieche im Viertelfinale die Segel streichen musste, blieb Weisenberger die Hoffnungsrunde verwehrt. Im ebenfalls am Donnerstag ausgetragenen Wettkampf in der Kategorie bis 66kg schickte der DRB wie schon am Mittwoch in den Klassen bis 55 und 60kg wegen mangelnder Erfolgsaussichten keinen Teilnehmer an den Start.

Die Freistil-Ringer setzten mit ihren Niederlagen die Negativserie der deutschen Klassiker fort. An den ersten drei Wettkampftagen waren die fünf DRB-Starter im griechisch-römischen Stil ohne Medaille geblieben. Auch bei den Klassikern hatte der DRB wegen unzureichender Konkurrenzfähigkeit in zwei Kategorien (55kg, 96kg) keinen Athleten am Start.

Die Hoffnungen des DRB, dessen Verantwortliche vor dem Start der bis zum Sonntag andauernden Titelkämpfe zwei Medaillen als Ziel ausgegeben hatten, ruhen nun auf den ausstehenden Wettkämpfen in zwei Freistil-Klassen und auf dem Frauen-Team. Zuletzt blieb der DRB bei der WM 2003 und den Olympischen Spielen 2004 ohne Podiumsplatz.

Am Freitag gehen der EM-Dritte Stefan Kehrer (Ketsch/96kg) und WM-Neuling Martin Siddiqui (Schriesheim/120kg) für den DRB an den Start. Zudem beginnen die Wettkämpfe bei den Frauen mit der Klasse bis 48kg. Dort versucht Vize-Europameisterin Alexandra Engelhardt (Ückerath) die deutsche Bilanz zu verbessern.

© SID

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