Ringen WM
Deutsche Ringer warten weiter auf WM-Medaille

Auch am dritten Tag der Ringer-WM im dänischen Herning konnten die deutschen Athleten keine Medaillen erringen. Alexandra Engelhardt erreichte als beste Deutsche das Viertelfinale.

Für die deutschen Ringer war auch am dritten Wettkampftag der WM im dänischen Herning nichts zu holen. Den besten Eindruck hinterließ am Mittwoch noch die frühere Vize-Europameisterin Alexandra Engelhardt (KSG Ludwigshafen/51kg), die nach Siegen gegen Kyla Bremner (Australien) und Hyung-Joo Kim (Südkorea) immerhin das Viertelfinale erreichte.

In der Runde der besten Acht unterlag die 26-Jährige der früheren Junioren-Weltmeisterin Sofia Mattsson aus Schweden. Da Mattsson das Finale erreichte, durfte Engelhardt in der Hoffnungsrunde antreten. Dort verlor die Deutsche allerdings gleich ihren ersten Kampf gegen die Chinesin Di Hong.

Bereits im Achtelfinale kam das Aus für WM-Debütantin Jaqueline Schellin (TV Mühlacker/48kg) und Freistil-Spezialist Andrej Schiika (KSV Köllerbach/74kg). Die 19 Jahre alte Schellin gewann zunächst gegen die Türkin Sumeyya Sezer, kassierte dann aber eine Schulter-Niederlage gegen die Ukrainerin Ludmilla Baluschka. Schiika setzte sich in der ersten Runde gegen Pedro Soto-Cordero (Puerto Rico) durch, unterlag allerdings anschließend dem EM-Dritten Murad Gaidarow (Weißrussland).

© SID

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