Ringen WM
Kein guter WM-Start für Deutschlands Ringer

Bei der Ringer-WM in Herning/Dänemark erlebten die deutschen Starter einen mäßigen Auftakt. Lediglich Oldrik Wagner kam bei seiner ersten WM-Teilnahme bis ins Viertelfinale.

Die deutschen Freistil-Ringer haben beim WM-Auftakt im dänischen Herning durchwachsene Leistungen gezeigt. Während Tim Schleicher (Johannis Nürnberg/55kg) und WM-Neuling Saba Bolaghi (RWG Mömbris/Königshofen/66kg) frühzeitig scheiterten, schaffte es WM-Debütant Oldrik Wagner (RWG Mömbris/Königshofen/96kg) immerhin bis ins Viertelfinale.

Wagner schulterte zunächst den Venezolaner Luis Vivenez und setzte sich im Achtelfinale gegen den Briten Leon Rattigan durch. In der Runde der besten Acht musste sich der 22-Jährige allerdings dem russischen Olympiasieger Schadschimurat Gatsalow geschlagen geben. Anschließend verpasste Wagner in der Hoffnungsrunde durch eine Niederlage gegen George Gogschelidse aus Georgien den Einzug in den Kampf um Bronze.

DRB-Präsident "keineswegs unzufrieden"

Von einer Medaille waren Schleicher und Bolaghi weit entfernt. Schleicher unterlag gleich in der ersten Runde gegen den Armenier Mihran Jaburjan. Bolaghi setzte sich zwar zunächst gegen den Chinesen Chengde Shan durch, unterlag dann aber im Achtelfinale dem Türken Muhammed Ilkhan. "Ich bin mit den Leistungen keineswegs unzufrieden. Wagner hat bei seinem internationalen Debüt immerhin zwei Kämpfe gewonnen", sagte der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), Manfred Werner.

© SID

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