Ringen WM
Zwei deutsche Ringer ereilt vorzeitiges WM-Aus

Für die deutschen Ringer hat die WM im chinesischen Guangzhou enttäuschend begonnen. Der deutsche Meister Heinz Marnette scheiterte im griechisch-römischen Stil ebenso vorzeitig wie WM-Neuling Marcus Thätner.

Zu Beginn der Weltmeisterschaften im chinesischen Guangzhou gab es für dei deutschen Ringer nichts zu holen. Der deutsche Meister Heinz Marnette (Ketsch/60kg) scheiterte im griechisch-römischen Stil ebenso vorzeitig wie WM-Neuling Marcus Thätner (Frankfurt/Oder/66kg). "Es ist schade, dass es am ersten Tag nicht für mehr gereicht hat. Marnette hatte im ersten Kampf Pech und Thätner fehlt eben noch die Erfahrung. Jetzt müssen wir auf die nächsten Tage hoffen", sagte Bundestrainer Günter Reichelt.

Knappe Niederlage für Marnette

Marnette unterlag nach einem Freilos in der ersten Runde in seinem Auftaktkampf dem EM-Zweiten David Bedinadse aus Georgien denkbar knapp. Der 21-Jährige konnte den ersten Abschnitt mit 5:2 für sich entscheiden, verlor die zweite Runde 0:4 und trennte sich im letzten Durchgang 1:1 vom Georgier. Die letzte erzielte Wertung gab den Ausschlag zu Gunsten Bedinadses.

Da der Georgier das Finale erreichte, durfte Marnette in der Hoffnungsrunde antreten. Dort profitierte er zunächst vom Rückzug des ungarischen Olympiasiegers Istvan Majoros, der nicht mehr antrat. Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag Marnette allerdings dem Ukrainer Oleg Wakulenko deutlich mit 0:6 und 1:7.

Im Gegensatz zu Marnette war der deutsche Vizemeister Marcus Thätner gleich in seinem Erstrundenkampf gegen den Tschechen Thomas Sobecky chancenlos. Nachdem der 21-Jährige die erste Runde noch ausgeglichen gestalten konnte (3:3), hatte der Tscheche beim 6:0 im zweiten Durchgang leichtes Spiel mit Thätner. Da Sobecky eine Runde später selbst die Segel streichen musste, verpasste Thätner die Hoffnungsrunde. Sein WM-Debüt war nach einem Auftritt beendet.

Warren holt Gold

Die Titel holten sich der US-Amerikaner Joseph Warren (60kg) und der Chinese Yanyan Li (66 kg). Die Goldmedaille in der Klasse bis 55kg, in der kein Deutscher am Start war, gewann der Iraner Hamid Souryan Reinhanpour.

Die Titelkämpfe, vor deren Start die Verantwortlichen des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) zwei Medaillen als Ziel ausgegeben haben, werden am Dienstag mit den Wettkämpfen in drei Gewichtsklassen im griechisch-römischen Stil fortgesetzt. Dabei treten der letztjährige WM-Dritte Konstantin Schneider (Köllerbach/74kg) und der EM-Vierte Bernhard Mayr (Anger/84kg) für den DRB an. In der Kategorie bis 96kg geht kein Deutscher an den Start.

© SID

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