Rodeln EM: Doppelte Freude bei Skeleton-Pilot Rommel

Rodeln EM
Doppelte Freude bei Skeleton-Pilot Rommel

Frank Rommel hat bei der Skeleton-EM in St. Moritz sensationell Platz zwei belegt. Damit erreichte der 21-Jährige gleichzeitig die Olympianorm für die Winterspiele in Turin.

Bei der Europameisterschaft im Skeleton hat Frank Rommel völlig überraschend den zweiten Platz erreicht. Der 21-Jährige aus Zella-Mehlis musste sich bei den Titelkämpfen in St. Moritz mit einer Zeit von 2:18,77 nur dem Schweizer Gregor Stähli geschlagen geben. Da das Rennen auch als Weltcup-Wertung gewertet wird, schaffte Rommel gleichzeitig die Norm für die Olympischen Spiele in Turin.

"Ich bin hocherfreut und überrascht über die Medaille, die Bahn liegt mir einfach. An Olympia habe ich überhaupt noch nie gedacht", erklärte der mit einem Schweizer Schlitten angetretene Rommel überglücklich. In dem vom Kanadier Jeff Pain mit Bahnrekord dominierten Weltcup schaffte der Student als Dritter die Qualifikation für die Winterspiele. Zuvor war ein 13. Platz das beste Weltcup-Resultat in der Karriere des Bronzemedaillengewinners der Junioren-WM 2004 gewesen.

Sebastian Haupt bestätigte eine Woche nach seinem sensationellen Sieg in seinem ersten Weltcup-Rennen mit Platz sieben seinen Aufwärtstrend und quittierte die Olympia-Nominierung mit Unglauben: "Mein Ziel war es, 2010 bei Olympia dabei zu sein und nicht jetzt schon."

Halilovic und Kleber nicht qualifiziert

Sportdirektor Stefan Krauß begründete die Entscheidung für das Nachwuchsduo, das noch nie auf der Olympiabahn gefahren ist, mit den Chancen für die Zukunft: "Die beiden sind aktuell die schnellsten Piloten, sie haben stark ansteigende Form und sind jung."

Michi Halilovic (Königssee) belegte in der EM Rang acht und verpasste genau wie Frank Kleber (München) überraschend die Qualifikation für Olympia. Der erfahrene Kleber schaffte als 21. nicht einmal den Sprung in den zweiten Lauf."

Am Freitag findet noch die EM-Entscheidung der Damen mit Titelverteidigerin Kerstin Jürgens statt. Bei den letzten kontinentalen Titelkämpfen hatte das deutsche Team mit Gold, Silber und zweimal Bronze geglänzt.

Im Gesamtweltcup kämpfen beim Weltcup-Finale in der kommenden Woche in Altenberg Pain (470 Punkte) und Stähli (425) um den Sieg.

© SID

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