Rodeln International
Rodel-Präsident Fendt denkt über Tempolimit nach

Nach der Sturzserie auf der Olympiabahn von Vancouver 2010 zieht der Präsident des Rodel-Weltverbandes Josef Fendt ein Tempolimit in Erwägung.

Der Präsident des Rodel-Weltverbandes FIL fordert nach den vielen Stürzen auf der Olympiabahn von Vancouver 2010 ein Tempolimit. "Wir haben zig Vorschriften in unserem Regelwerk. An die Höchstgeschwindigkeit haben wir bislang noch nicht gedacht", sagte Josef Fendt. Bei Trainingsfahrten wurden auf der Bahn in Whistler Geschwindigkeiten bis zu 149km/h gemessen.

Fendt nahm vor allem die Planer der Bahn in die Pflicht. "Wir sind immer davon ausgegangen, dass die Höchstgeschwindigkeiten bei Tempo 135, 136 liegen. Mit einem so großen Sprung haben wir nicht gerechnet", sagte der Ex-Weltmeister. Nahezu alle Topleute waren bei Tests Mitte November gestürzt: "Das ist nicht im Sinne unseres Weltverbandes und bereitet mir Sorgen."

Prominentestes Opfer der Rekordjagd war bisher Weltmeister Felix Loch. Der 19-Jährige aus Berchtesgaden hatte bei einem Sturz bei Tempo 120 zwei Bänder in der Schulter gerissen und in diesem Winter noch kein Weltcup-Rennen bestritten.

Rein statistisch sollte es jedoch keinen Anlass zur Sorge geben. Bei 2 500 Fahrten gab es 73 Stürze, was einem Anteil von etwa drei Prozent entspricht. Das sei nach Angaben der FIL bei der Erprobung neuer Bahnen normal.

© SID

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