Rodeln National
Olympiasiegerin Otto fährt hinterher

Sylke Otto hat beim zweiten Rennen einer internen Ausscheidung der deutschen Rodler eine Niederlage einstecken müssen. Die zweimalige Olympiasiegerin ist aber trotz eines dritten Platzes für den Weltcup-Auftakt gesetzt.

Beim zweiten Rennen einer internen Ausscheidung der deutschen Rodler ist Sylke Otto überraschend hinterher gefahren. Den ersten Platz belegte ihre Vereinsgefährtin Anke Wischnewski vor der Turin-Dritten Tatjana Hüfner. Platz drei ging an Otto, die vor Wochenfrist die erste Selektion am Königssee gewonnen hatte. Trotz Niederlage gilt die zweimalige Olympiasiegerin jedoch für den Weltcup-Auftakt am 18./19. November auf der Olympiabahn von Cesana bei Turin ebenso wie Hüfner als gesetzt.

Nach ihrem siebten und letzten Platz in der Ausscheidung muss dagegen Nagano-Olympiasiegerin Silke Kraushaar-Pielach (Oberhof) auf die am 4. November an gleicher Stelle stattfindenden deutschen Meisterschaften hoffen. Danach will Bundestrainer Thomas Schwab jene Athleten nominieren, die am 7. November zur Testwoche nach Innsbruck/Igls reisen, wo Anfang Februar 2007 die WM als Saisonhöhepunkt stattfindet.

Beste Aussichten auf einen Platz im deutschen Saisonkader haben der Oberhofer Jan Eichhorn und die Olympiasieger von Salt Lake City, Patric Leitner/Alexander Resch (Königssee/Berchtesgaden), die in Altenberg jeweils bereits den zweiten Sieg in der Selektion feierten. Eichhorn siegte vor Ex-Weltmeister David Möller (Schalkau) sowie Youngster Johannes Ludwig (Oberhof). Leitner/Resch verwiesen die Oberhofer Marcel Lorenz/Christian Baude sowie Sebastian Schmidt/Andre Forker (Altenberg) auf die Plätze.

© SID

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