Rodeln National
"Zerschlissener" Hackl hört nach Olympia 2006 auf

Georg Hackl wird nach den Olympischen Winterspielen 2006 definitiv seine aktive Karriere beenden. "Mein zerschlissener Körper hat mir deutliche Signale gegeben, dass Schluss sein muss", sagt der dreimalige Olympiasieger.

Die Olympischen Winterspiele im Februar werden definitiv der letzte große Höhepunkt in der aktiven Karriere von Georg Hackl. Der Rodel-Star glaubt aber trotz gesundheitlicher Probleme an ein viertes Gold in Turin. "Wenn ich mein Startvermögen bis Olympia noch verbessern kann, darf ich mit einem Platz auf dem Siegerpodest liebäugeln", sagte der 39-jährige Berchtesgadener in einem Interview auf der Verbandshompeage www.bsd-portal.de.

Spekulationen um eine mögliche WM-Teilnahme 2007 auf seiner Lieblingsbahn in Igls beendete Hackl kategorisch. "Mein in vielen Bereichen zerschlissener Körper hat mir deutliche Signale gegeben, dass Schluss sein muss", sagte der dreimalige Olympiasieger. Er habe einfach Probleme, sein athletisches Potenzial auszuschöpfen. Von der Freude, dem Fahrkönnen und der Motivation Schlitten zu bauen, könnte er noch 100 Jahre weiterfahren. Aber jedem Menschen seien altersmäßig die Grenzen gesetzt.

Hackl musste im Sommer an der Bandscheibe operiert werden, wegen einer folgenden Nervenentzündung im linken Arm beklagte er Kraftnachteile und bestritt nur zwei Weltcup-Rennen. Beim nächsten Weltcup in Königssee am 6./7. Januar will der Altmeister antreten.

© SID

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