Rodeln Skeleton
Pedersen landet Weltcupsieg in Lake Placid

Maya Pedersen ist ihrer Favoritenrolle beim Skeleton-Weltcup in Lake Placid gerecht geworden. Die Schweizer Weltmeisterin siegte vor Melissa Hollingsworth aus Kanada und der US-Amerikanerin Katie Uhlaender.

Beim Skeleton-Weltcup in Lake Placid hat es einen klaren Favoritensieg gegeben. Maya Pedersen landete auf der Olympiabahn von 1980 einen deutlichen Sieg. Die Schweizer Weltmeisterin siegte nach zwei Bestzeiten in 1:53,95 Minuten vor der Kanadierin Melissa Hollingsworth (1:54,47) und Katie Uhlaender aus den USA (1:54,62).

Sartor rutscht auf Rang fünf ab

Ex-Weltmeisterin Diana Sartor aus Altenberg (1:55,18), die nach dem ersten Rennlauf noch auf Rang drei gelegen hatte, belegte Platz fünf, Europameisterin Kerstin Jürgens (Winterberg/1:55,69) wurde Zehnte.

"Insgesamt bin ich ganz zufrieden. Die Bahn war bei der großen Kälte etwas zornig. Ich musste mich nach dem Tauwetter der letzten Tage ganz neu einstellen", meinte Sartor. Fünf Tage vor ihrem 35. Geburtstag vertraute die Erzgebirglerin bei Temperaturen von zehn Grad unter dem Gefrierpunkt ihrem alten Schlitten "Günter" und sicherte sich mit der zweiten Saisonplatzierung unter den besten Acht (vor Wochenfrist achte in Calgary) bereits die Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele in Turin.

Riekewald verletzt

Jürgens, die zuvor Siebte war, verpasste dieses Ziel ebenso wie die Oberhoferin Monique Riekewald, die aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht antreten konnte und sich zu Wochenbeginn in Deutschland einer Computertomografie unterziehen muss.

Im Gesamtweltcup führen Pedersen und die Calgary-Siegerin Hollingsworth nun mit jeweils 190 Punkten das Klassement an. Sartor (115) liegt hinter Uhlaender (160) auf Platz vier.

© SID

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