Rodeln Weltcup
Deutsche Rennrodler fahren am Podest vorbei

Beim Weltcup in Innsbruck-Igls haben die deutschen Rennrodler den Sprung aufs Podest verpasst. Felix Loch belegte beim Sieg von Armin Zöggeler als bester Deutscher nur Rang vier.

Die deutschen Rennrodler haben beim zweiten Viessmann Weltcup der Olympiasaison die Podestplätze verfehlt und sind hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Weltmeister Felix Loch (Berchtesgaden) landete als bester deutscher Fahrer in Innsbruck-Igls auf dem vierten Platz. Sein Rückstand auf den siegreichen Olympiasieger Armin Zöggeler (Italien) betrug 0,135 Sekunden.

"Ich habe das falsche Material gewählt und bin schlecht gefahren. Daher muss ich mit dem Ergebnis zufrieden sein", sagte Loch, der immerhin die Olympianorm schaffte.

Bei den vier anderen deutschen Startern lief es schlechter. Jan Eichhorn (Oberhof) wurde Sechster, Ex-Weltmeister David Möller (Sonneberg/Schalkau) fiel im zweiten Durchgang vom zweiten auf den siebten Rang zurück. Andi Langenhan (Zella-Mehlis) belegte den elften Rang, Johannes Ludwig (Oberhof) fuhr auf Platz 15. In der Weltcup-Gesamtwertung führt nun Routinier Zöggeler mit 200 Punkten vor Möller (131) und Loch (120).

Die beiden Läufe am Sonntag auf der Olympiabahn von 1976 wurden wegen eines heranziehenden Föhnsturms um 90 Minuten vorverlegt.

Deutsche im Teamwettbewerb disqualifiziert

Im turbulenten Teamwettbewerb verpassten Möller, Geisenberger und Leitner/Resch den möglichen zweiten Platz, weil Leitner/Resch im Ziel das Touch Pad, das die Zeit stoppt, nicht trafen und disqualifiziert wurden. Für die deutsche Staffel war es bereits das zweite Rennen, da im ursprünglichen Lauf, in dem Möller und Geisenberger eine Führung herausgefahren hatten, der Doppelsitzer wegen eines Defektes der Startklappe nicht losfahren konnte. Da auch Italien (Sturz) und Russland (disqualifiziert) ausschieden, gewann Kanada vor Österreich und Lettland.

© SID

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