Rodeln Weltcup
Deutsche Rodler lassen Fans bei Weltcup jubeln

Für die deutschen Rodler stehen beim Weltcup in Altenberg gleich zwei Erfolge zu Buche. Sowohl Jungstar Tatjana Hüfner als auch Sebastian Schmidt und Andre Folker im Doppelsitzer waren siegreich.

Dank Tatjana Hüfner und den Lokalmatadoren Sebastian Schmidt/Andre Forker hatten die deutschen Fans beim Weltcup in Altenberg allen Grund zum Jubeln. Jungstar Hüfner krönte den deutschen Vierfach-Triumph und feierte in der Gesamtzeit von 1:46,591 Minuten ihren ersten Weltcup-Erfolg. Mit 0,105 Sekunden Rückstand belegte Silke Kraushaar (Oberhof) Platz zwei vor Anke Wischnewski (0,137). Die nach dem ersten Lauf nach Bahnrekord noch führende Olympiasiegerin Sylke Otto (Oberwiesenthal) fiel noch auf Platz vier zurück.

"Unglaublich. Ich kann das noch gar nicht realisieren", sagte Hüfner: "Ich bin nicht mehr so nervös, die Arbeit mit dem Psychologen hat geholfen. An Turin denke ich noch nicht, sondern nur von Rennen zu Rennen." Die 22-jährige Oberwiesenthalerin hat nach ihrem ersten Weltcup-Triumph allerdings das Olympiaticket so gut wie in der Tasche.

Schmidt/Forker mit Bahnrekord

Die zum zweiten Mal erfolgreichen Schmidt/Forker waren ebenfalls nach Bahnrekord im ersten Durchgang insgesamt 0,094 Sekunden schneller als die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber. Die Olympiasieger Patric Leitner/Alexander Resch (Königssee/Berchtesgaden) wurden Dritte, Andre Florschütz/Torsten Wustlich (Friedrichroda/Oberwiesenthal) belegten Rang sechs.

Für Schmidt/Forker wird es trotz des zweiten Sieges ihrer Laufbahn kaum noch für einen Startplatz bei Olympia reichen. "Die Chancen sind gering. Aber wir werden nicht dafür bezahlt, darüber nachzudenken", meinte Schmidt: "Wir müssen die Bahn gerade herunterfahren, alles andere können wir nicht beeinflussen."

Möller trotz Podestplatz unzufrieden

David Möller (Schalkau) hatte am Samstag als Dritter im dritten Saisonrennen für den ersten Podestplatz der deutschen Männer im Olympiawinter gesorgt. Es gewann der Österreicher Markus Kleinheinz vor dem US-Amerikaner Tony Benshoof. Altmeister Georg Hackl pausierte wegen Kraftnachteilen im Arm nach einer Bandscheiben-Operation.

Möller war trotz der besten Saisonleistung unzufrieden. Der 23-Jährige aus Schalkau ärgerte sich über seine Fahrfehler und den großen Rückstand von fast einer halben Sekunde auf den siegreichen Österreicher Markus Kleinheinz und den zweitplatzierten Tony Benshoof. Der US-Amerikaner führt in der Gesamtwertung nach drei Stationen punktgleich mit dem diesmal fünftplatzierten Albert Demtschenko aus Russland. "Mein Anspruch ist höher. Ich hatte zu viele Querrutscher, muss mich fahrerisch verbessern", ärgerte sich Möller.

© SID

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