Rodeln WM
Loch verteidigt Weltmeister-Titel in Lake Placid

Felix Loch hat bei der Rodel-WM in Lake Placid seinen Titel verteidigt. Der Berchtesgardener gewann vor dem Italiener Armin Zöggeler. Jan Eichhorn (Oberhof) wurde Fünfter.

Titelverteidiger Felix Loch hat bei der Rodel-WM in Lake Placid die erste deutsche Goldmedaille gewonnen. Der 19-Jährige aus Berchtesgaden war in den zwei Durchgängen 0,213 Sekunden schneller als der zweimalige Olympiasieger Armin Zöggeler aus Italien. Der Österreicher Daniel Pfister wurde Dritter, Jan Eichhorn (Oberhof) landete auf Rang fünf.

Loch, der in der ersten Saisonhälfte wegen einer komplizierten Schulterverletzung ausgefallen war, führte bereits nach einem Bahnrekord im ersten Durchgang. Im Finallauf baute er seinen Vorsprung mit erneuter Bestzeit sogar noch aus. Eichhorn fiel dagegen vom dritten Rang zurück, ihm fehlten 0,189 Sekunden zum Podest.

"Ich bin glücklich, dass es wieder geklappt hat, schließlich war das mit der Verletzung keine leichte Saison für mich", meinte Loch. Der zweimalige Weltmeister David Möller (Schalkau) war nach einem Fahrfehler trotz Startrekords im ersten Lauf ohne Chance und belegte am Ende den siebten Rang. Andi Langenhan (Zella-Mehlis) wurde Zehnter.

Loch verhindert deutsche Pleite

Mit seinem Sieg verhinderte der Sohn von Cheftrainer Norbert Loch die größte WM-Pleite seit 31 Jahren. Letztmals hatte es 1978 in Imst keinen deutschen Titel in den drei olympischen Disziplinen gegeben.

Zuvor hatte es auf der technisch anspruchsvollen Bahn am Mount van Houvenberg Silber für Natalie Geisenberger (Miesbach) und die Doppelsitzer Andre Florschütz/Torsten Wustlich (Friedrichroda/Oberwiesenthal) gegeben.

Die Entscheidung im nichtolympischen Staffel-Wettbewerb findet am Sonntag statt.

© SID

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