Rodeln WM
Siegesserie der Rodlerinnen bei WM gerissen

Der 100. Erfolg in Serie blieb den deutschen Rodlerinnen bei der WM in Lake Placid/USA verwehrt. Beim Sieg der US-Amerikanerin Erin Hamlin belegte Natalie Geisenberger Rang zwei.

Die Siegesserie der deutschen Rodlerinnen ist ausgerechnet bei der WM in Lake Placid und im 100. Rennen gerissen: Die US-Amerikanerin Erin Hamlin gewann völlig überraschend vor Natalie Geisenberger die Goldmedaille und sorgte für die erste WM-Niederlage nach elf Titeln seit 1993.

In zuvor 99 Rennen der Weltelite (3x Olympia, 8x WM, 88x Weltcup) hatten die deutschen Rodel-Frauen nach der letzten Weltcup-Niederlage im November 1997 gewinnen können. Für Titelverteidigerin und Topfavoritin Tatjana Hüfner (Oberwiesenthal) musste sich gar mit Rang sechs begnügen.

Bereits bei Halbzeit hatte die 22-jährige Hamlin mit rund einer Zehntelsekunde geführt. Geisenberger fuhr einen Tag nach ihrem 21. Geburtstag im Finale auf Angriff. Aber die Amerikanerin behielt die Nerven, schaffte einen Bahnrekord und hatte letztendlich 0,187 Sekunden Vorsprung.

Hüfner, Wischnewski und Martini fuhren hinterher

Bronze sicherte auf der technisch anspruchsvollen Bahn die Ukrainerin Natalja Jakuschenko (0,236 Sekunden zurück). Anke Wischnewski (Oberwiesenthal) und Corinna Martini (Winterberg) landeten auf den Rängen zehn sowie 17.

Letztmals für eine andere Nation hatte 1993 die Italienerin Gerda Weissensteiner gewinnen können. Bei den letzten acht Championaten hatten die deutschen Frauen sogar alle Podestplätze belegt.

© SID

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